Erstellt am 24. November 2011, 14:52

EDV-System soll Patientendaten erfassen. Mit dem EDV-System "KIS" (Klinik-Informations-System) sollen in den niederösterreichischen Spitälern künftig alle relevanten Patientendaten erfasst werden.

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Das Programm, das derzeit am Landesklinikum Wiener Neustadt in einem Pilotprojekt getestet wird, erfasse alles von der Aufnahme bis zur Entlassung inklusive der Krankengeschichte, Übergangspflege, etc., erklärte LHStv. Wolfgang Sobotka am Donnerstag in einer Pressekonferenz in St. Pölten.

Nach Ende des Pilotprojekts mit Kosten von rund 500.000 Euro im kommenden März soll KIS auf alle Landeskliniken ausgeweitet werden. Damit würden nicht nur "alle medizinischen und pflegerischen Leistungen" dokumentiert, sondern auch die Übertragbarkeit auf andere Spitalsstandorte sei gewährleistet. Auch die Patienten würden dabei einbezogen, betonte Sobotka. Wie hoch die Kosten für die Ausrollung sein werden, könne man noch nicht beziffern.

Bereits landesweit im Einsatz ist das System SAP für den Zentraleinkauf. 15 Mio. Euro wurden dafür investiert, die Betriebskosten belaufen sich laut dem Politiker auf vier Mio. Euro jährlich. Beim Einkauf habe man sich seit der Einführung aber bereits 60 Mio. Euro erspart.