Erstellt am 28. Februar 2011, 07:48

Ein gesunder Weg. NÖ GESUNDHEITSBERICHT / Der Großteil der NÖ Gesundheitsziele wurde erreicht. In zwei Bereichen ist es nicht gelungen.

Wie lange die Niederösterreicher leben, woran sie sterben, wie das Gesundheitswesen in NÖ aussieht – all das steht im neuen NÖ Gesundheitsbericht 2010.

Unter anderem beantwortet der Bericht aber auch, ob die zehn NÖ Gesundheitsziele, die man sich 2002 gesetzt hat, erreicht wurden. Zumindest die, die man bis 2010 schaffen wollte.

Das Ergebnis: „Wir haben sehr positive Entwicklung in vielen Bereichen“, betont Landesrätin Karin Scheele. Und Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka meint: „Wenn man das Ergebnis beurteilt, dürfen wir sehr zufrieden sein, aber wir haben genug Arbeitsspielraum für die Zukunft.“ Nicht erreicht wurden die Ziele der Bereiche:

Krebserkrankungen. Scheele: „Wir haben eine positive Entwicklung, aber nicht in dem Ausmaß, wie wir uns das vorgenommen haben.“ Bereits erfolgte Maßnahmen, wie das Installieren von Tumorboards an den NÖ Landeskliniken, könnten die derzeitige Situation jedoch auch bald ändern.

Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hier gibt es eine beträchtliche Zunahme an Fällen. Um 1,7 Prozent bei Männern und 2,6 Prozent bei Frauen.

Gute Ergebnisse haben:

Vorsorge. Hier stimmen die Zahlen mit dem Rest von Österreich nicht zusammen, da in NÖ das System anders berechnet wird. „Wir liegen in den einzelnen Screenings über dem Österreich-Schnitt“, so Sobotka.

Herz-Kreislauferkrankungen. Im Vergleich zu 2000 sterben um 20 Prozent weniger Unter-65-Jährige an den Folgen von Herzkreislauferkrankungen.

Mentale Gesundheit. „Die Umsetzung des NÖ Psychiatrieplans wurde erreicht“, so Scheele.

Diabetes mellitus.

Alkohol, Drogen und Zigaretten.

Betriebliche Gesundheitsförderung.

Geriatrische Versorgung

Gesunde Gesellschaft.