Erstellt am 18. April 2011, 07:51

Forschungsort Spital. ENTWICKLUNGEN / 15 Ärzte aus den unterschiedlichen Disziplinen werden als wissenschaftlicher Beirat die Forschung strukturieren.

Manfred Weissinger, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Waldviertel, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und Markus Klamminger (NÖ LandesklinikenHolding).NÖN  |  NOEN
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Wirbelkörperbrüche kann man minimalinvasiv behandeln und den Patienten so wieder rascher mobil machen. „Die Methode dazu hat mich fasziniert“, erzählt Manfred Weissinger, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Waldviertel Zwettl-Gmünd-Waidhofen/Thaya. Sie führte ihn mehrmals nach Amerika, bis er sie auch in NÖ einführte. In Sachen Implantate für abgenützte große Gelenke setzt er auf eine Titanlegierung. Damit wächst der Knochen besser ein. Sollte ein Element nicht mehr in Ordnung sein, kann man dank des Modularsystems einzelne Teile auswechseln, ohne alles austauschen zu müssen.

„Manfred Weissinger steht als Beispiel für viele Mediziner“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka. Viele Mediziner, die in den NÖ Landeskliniken wissenschaftlich arbeiten und forschen. Auf dem Gebiet der Krebs- oder Knorpelforschung, des Herzinfarkts … „Für uns ist es wichtig, dass wir diese Forschung und Entwicklung koordinieren“, so Sobotka. Daher wird nach Ostern ein neuer wissenschaftlicher Beirat seine Arbeit aufnehmen, aktuelle Entwicklungen diskutieren, die Geschäftsführung der Landeskliniken-Holding beraten und Forschungsschwerpunkte festlegen.