Erstellt am 28. Mai 2013, 13:00

Frische Früchtchen. Saison / Bald ist wieder Erdbeerzeit in Niederösterreich. Dann locken sie wieder. Die kleinen, roten Köstlichkeiten.

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Von Christine Haiderer

Sie besteht zu 90 Prozent aus Wasser, zählt zu den kalorien- ärmsten Obstarten, bietet mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und liefert Folsäure sowie viele weitere gesunde Inhaltsstoffe. Vor allem aber sorgt ihr Geschmack für frühsommerlich-süße Genussträume. Und das vielerorts in Niederösterreich.

Immerhin gibt es hier laut NÖ Landwirtschaftskammer von knapp 200 Erdbeerproduzenten 450 Hektar kultivierte und bebaute Erdbeerflächen. Auf diesen können sie reifen, bis Genussfans sie in die Finger kriegen. Zum Beispiel auf Erdbeerfeldern. Normalerweise ab Ende Mai. Heuer aber dauert es noch ein wenig.

Bei der Familie Piribauer in Bad Erlach geht es beispielsweise in etwa zehn Tagen los. Und auch bei Familie Wurzer in Bodensdorf dauert es noch. „Wir sind heuer eine Woche später“, verrät Leo Wurzer. Warum? „Durch den langen Winter.“ Aber keine Angst, sonst passt alles mit den Erdbeeren heuer.

Tipp: Auf Stielansätze und Kelchblätter achten

Wurzers Homepage-Tipp zum Thema „Welche Erdbeeren soll man pflücken?“: „Frische Erdbeeren erkennt man daran, wenn sie leuchtend rot glänzen und intensiv nach Erdbeeren duften. Achten Sie auch auf kurze, feste Stielansätze und frische, grüne Kelchblätter. Nachdem Erdbeeren im Gegensatz zum Beispiel zu Tomaten nicht nachreifen, ist man gut beraten, nur die wirklich roten Früchte zu nehmen.“ Und: „Beim Pflücken selber nicht die Erdbeere alleine abreißen, sondern immer den grünen Stengel mit dem Daumennagel durchtrennen und die Frucht behutsam in das Gefäß legen.“

Denn: „Gibt man den grünen Stengel schon beim Pflücken weg, dringt beim Waschen Wasser in die Frucht und sie schmeckt ‚verwassert‘.“ Apropos: „Erdbeeren sind richtige Sensibelchen“, glaubt auch die AMA. Immerhin reagieren sie empfindlich auf falsche Lagerung, auf lange Transportwege und auf Druck. Die AMA rät daher unter anderem, die Früchte erst unmittelbar vor dem Genießen zu waschen. Dabei keinesfalls im Wasser liegen lassen! Und: Stiele und Blütenansätze erst nach dem Waschen zupfen! Zudem halten sie auch nicht lange. Selbst im Kühlschrank lassen sie sich nicht länger als ein bis zwei Tage lagern. Der Rat der AMA lautet daher: „Essen Sie die Früchte möglichst frisch!“ Und das geht natürlich am besten im eigenen Garten oder auf einem Erdbeerfeld …