Erstellt am 10. Februar 2013, 18:39

Für geistige und seelische Reinigung. Fastenzeit / Am 13. Februar ist Aschermittwoch und damit der Beginn der 40-tägigen Bußzeit.

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40 Tage lang das Essen bewusst reduzieren. 40 Tage lang verzichten. 40 Tage lang sich auf das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu vorbereiten. Von Aschermittwoch bis zur Ostermette am Ostersonntag hat man dazu wieder Gelegenheit.

Eine schlichte Mahlzeit

Den Beginn der Fastenzeit macht der Empfang des Aschenkreuzes. Ein Zeichen von Bußgesinnung, Umkehr und Erneuerung.

In der Fastenzeit im Mittelpunkt steht der Verzicht. Eine Möglichkeit, diesen umzusetzen, ist etwa weniger zu essen. Einmal am Tag eine schlichte Mahlzeit. Für 18- bis 60-Jährige. Nicht aber für Kinder und Jugendliche unter 18, für kranke Menschen, Reisende, Menschen, die schwer arbeiten sowie solchen, die an fremden Tischgesellschaften teilnehmen.

Das Ziel ist die leibliche, geistige und seelische Reinigung. Für mehr innere Freiheit, mehr Präsenz und mehr Klarheit. Um frei zu werden gegenüber den eigenen Bedürfnissen und offener, präsenter und durchsichtiger für den göttlichen und auch den mitmenschlichen An- und Zuspruch. Am Aschermittwoch und am Karfreitag übrigens sollte eine einmalige Sättigung, eine fleischlose, erfolgen. Da diese Tage in der katholischen Kirche strenge Fasttage sind.

Rund um die Fastenzeit gibt es auch verschiedene Aktionen. Wie die Fastenaktion der Diözese St. Pölten. Sie feiert heuer 50-Jahr-Jubiläum. Unterstützt werden dieses Jahr 40 kirchliche Hilfsprojekte in Österreich, Afrika, Asien und Lateinamerika (fastenaktion.kirche.at). Oder die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreich, bei der heuer faire Arbeitsbedingungen im Zen-trum stehen ( www.teilen.at ).