Erstellt am 06. Dezember 2010, 07:21

Genussreiche Geschenkideen.

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Wer Köstliches unter den Christbaum legen möchte, findet in NÖ viele Ideen …
Lachs-Sushi aus den Alpen. „In den Quellbächen der Schwarza und Piesting wächst er in klarem, kalten Wasser heran, sportlich bewegt und gesund ernährt“, verrät Gabi Brauchl eine von mehreren Produzenten in NÖ über den Alpenlachs (www.alpenlachs.at). „Wir betreiben drei Anlagen, eine in Gutenstein.“ Bei ihr (in Baden & Mödling) gibt es den Fisch auch als Sushi. Jeden Freitag und Samstag. Weil er frisch ist, sollte man ihn aber reservieren.

Gabi Brauchl, 0699/13281601, www.alpenlachs-baden.at.
Verjus aus dem Kamptal. „Keiner kannte dieses Produkt“, erinnert sich Barbara Öhlzelt. Vor drei Jahren arbeitete Haubenkoch Karl Schwillinsky in einem Münchner Sternerestaurant, in dem mit Verjus gekocht wurde. Allerdings mit einem aus Frankreich. Und so kam man auf die Idee, diesen Saft aus unreif geernteten Weintrauben auch in Österreich zu produzieren. Und so gibt es jetzt einen Verjus (= „grüner Saft“) vom Grünem Veltliner (sehr sauer, gut für Salatmarinaden), einen Zweigelt (der Mildeste, sehr erfrischend) und einen Bio-Verjus. Den gibt es übrigens österreichweit bei Wein & Co. Einsetzen kann man ihn überall dort, wo man Essig, Wein oder Zitrone verwenden würde.

Weingut Barbara Öhlzelt, 02734/4857, www.verjus.at, www.weinberggeiss.at
Whiskey aus dem Waldviertel. Nach dem EU-Beitritt war der Betrieb in Roggenreith zu klein für EU-Verhältnisse. In der Gegend war es üblich, aus all dem Roggen Brot zu machen. Doch Johann Haider kam eine bessere Idee, und: „1997 ist der erste Whiskey präsentiert worden“, erzählt Jasmin Haider. Und der Hof verwandelte sich in eine Whisky-Produktionsstätte.
Whisky-Erlebniswelt J. Haider GmbH, 02874/7496, www.roggenhof.at

Aceto Balsamico aus Klosterneuburg. „Entstanden ist das alles, weil mein Mann in Italien Gesang studierte und er dort gelernt hat, wie Aceto-Balsamico-Machen funktioniert“, erzählt Waltraud Pecoraro. Dieses Studium brachte Herwig Pecoraro als Tenor an die „Wiener Staatsoper“. Der Aceto Balsamico entstand anfangs aber noch hobbymäßig in Vorarlberg, bis beide nach Klosterneuburg übersiedelten. Dort wurde dann mit Veltlinermost probiert. Das Ergebnis: „Seit 12 Jahren gibt es die Firma“, erzählt Waltraud Pecoraro.
Acetaia Pecoraro, 02243/87323, www.pecorarobalsamico.at

Pesto aus dem Kamptal. Alles begann mit 4500 Paradeiserstauden und einigen anderen Gemüsesorten. Stefan Grossauer suchte einen Ausgleich zum Büro und begann Gemüse anzubauen. Mit Erfolg. Zu viel Erfolg beziehungsweise zu viel Gemüse, um es frisch zu essen oder zu verkaufen. Also, „hab ich es in Gläser gesteckt“. Bald lautete das Motto: „Kosten, herumkochen und ausprobieren.“ Mittlerweile gibt es rund 26 Pesto-Sorten – und das Gemüse kommt auch nicht mehr aus dem eigenen Garten. Die Hauptzutat für das Knoblauch-Pesto ist übrigens österreichischer Weingartenknoblauch mit Saatgut von der Arche Noah.
Grossauer Edelkonserven, 0650/5743067, www.edelkonserven.at

Chili aus der Wachau. Die Chilis selbst, die in Weißenkirchen angebaut werden, gibt es im Winter nicht. Dafür aber gibt es Chilipulver aus 40 Chilisorten aus eigenem Anbau. Im Glas oder in der Dose. Von mild bis extrascharf („Für dieses Pulver wird nur eine Sorte verarbeitet, welche alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt“, heißt es dazu auf der Internetseite).
Hick Gärtnerei, 02715/2291, www.hick-wachau.at
Wo es die Köstlichkeiten gibt, verraten die Internetseiten.