Erstellt am 13. Januar 2013, 14:46

Gesund leben und zufrieden sein. Matinee / Wie lange man lebt, hängt nicht nur von den Genen ab. Auch davon, wie man lebt.

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Von Christine Haiderer

„Heute glaubt man, dass ein Drittel genetisch festgelegt ist“, so Siegfried Meryn bei der Vorsorgematinee von „Tut gut!“ im Festspielhaus in St. Pölten.

Der Rest aber, der ist nicht vorgegeben und damit beeinflussbar. „Wir haben die Möglichkeit, Gesundheit maßgeblich mitzugestalten.“ Und das gelingt unter anderem durch Bewegung, gesunde Ernährung, in dem man kein Übergewicht hat, Kontakte pflegt, zufrieden ist … Faktoren, die so einiges beeinflussen können. Beispiel: „Japaner haben die höchste Lebenserwartung“, meinte Meryn. Bei ihnen liegt sie knapp unter 90 Jahren. Lange Zeit ist sie gestiegen. Dann aber stagnierte die Zahl. Warum? Weil sie ihre Ernährung umstellten, amerikanischer zu essen begannen, das Körpergewicht gestiegen, die Zahl an Diabetikern gestiegen ist.

Wesentlich ist aber auch Zufriedenheit. Das zeigte eine Studie unter Über-Hundertjährigen in Amerika. Sie alle waren normalgewichtig, waren Menschen, die, wenn sie etwas hatten, damit auch zum Arzt gingen – und sie waren zufrieden. Dabei war es nicht wichtig, so Meryn, ob sie bei ihrer Familie lebten oder nicht. „Aber es war wichtig, dass sie eingebunden waren, dass sie ein Teil waren, Anerkennung bekamen.“ Egal, in welchem Umfeld sie lebten.

Ideen für einen gesunden Lebensstil: www.noetutgut.at