Erstellt am 30. Juni 2011, 15:41

Gesundheitsausgaben in Österreich gestiegen. Österreich gibt im Vergleich zu anderen OECD-Ländern überdurchschnittlich viel für Gesundheit aus. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zahlten die Österreicher im Jahr 2009 pro Einwohner 4.289 Dollar pro Kopf. Die Alpenrepublik liegt damit auf Platz 8 des Rankings der "OECD-Gesundheitsdaten".

Österreich gibt im Vergleich zu anderen OECD-Ländern überdurchschnittlich viel für Gesundheit aus. Laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zahlten die Österreicher im Jahr 2009 pro Einwohner 4.289 Dollar pro Kopf. Die Alpenrepublik liegt damit auf Platz 8 des Rankings der "OECD-Gesundheitsdaten".

Trotzdem stiegen die Gesundheitsausgaben in den Jahren 2000 bis 2009 weniger stark als in anderen 2000 bis 2009 weniger stark als in anderen OECD-Ländern. Gemessen am BIP gingen die Ausgaben um 1,1 Prozentpunkte nach oben. Länder, die von der jüngsten Krise besonders stark betroffen waren, verzeichneten häufig doppelt so hohe Steigerungen. Der OECD-Schnitt lag in diesem Zeitraum bei einem Anstieg von 1,7 Prozentpunkten.

Wie aus de Studie hervorgeht, wachsen die Gesundheitsausgaben in den meisten OECD-Ländern generell schneller als die Wirtschaftsleistung. Durchschnittlich gaben die OECD-Mitgliedsländer 3.223 Dollar (2.260 Euro) bzw. 9,5 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) für die Gesundheit aus, im Jahr davor waren es noch 8,8 Prozent. Rechnet man öffentliche und private Gesundheitsausgaben zusammen, dann führen die USA die Liste auch in diesem Jahr wieder mit weitem Abstand an. Pro Kopf gaben sie kaufkraftbereinigt fast 8.000 Dollar aus - etwa zweieinhalb mal so viel wie im OECD-Durchschnitt.

Neben Österreich liegen auch Deutschland und die Schweiz mit ihren Ausgaben über dem OECD-Mittel. Die Schweizer zahlten pro Einwohner als eins von drei OECD-Ländern sogar über 5.000 Dollar; Deutschland kommt mit 4218 Dollar pro Kopf auf Platz 9. Experten prognostizieren für das laufende Jahr eine Stabilisierung oder gar einen leichten Rückgang der Kosten.