Erstellt am 26. April 2011, 08:30

Gute Laune schlemmen. MOOD FOOD / Manche Lebensmittel, wie etwa Bananen, können die Stimmung beeinflussen.

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VON CHRISTINE HAIDERER

Man nehme Bananen und Nüsse, Käse und Sojabohnen, Milch und Fisch, Fleisch und Gemüse … und schwups hat man eine Portion Glück auf seinem Teller.
Warum? Weil in all diesen Lebensmitteln Stoffe enthalten sind, die die Stimmung erhellen. Zum Beispiel: „Ein guter Stimmungsaufheller ist der Botenstoff Serotonin, der den Kreislauf reguliert und Stimmungstiefs vertreibt“, verrät Eva Helmreich-Lutz, Diätologin im Moorheilbad Harbach und im Lebensresort Ottenschlag, wo man im Rahmen des ökologischen Kreislaufs Moorbad Harbach auf biologische und ökologisch hochwertig produzierte Lebensmittel aus der Region setzt.

Von Bananen über Linsen bis hin zu Käse und Milch

Reich an Serotonin sind Bananen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Amaranth, Gemüse, Fisch, Schokolade und vieles mehr. Damit der Körper Serotonin bilden kann, braucht er Tryptophan. Und das ist in Käse, Sojabohnen und Linsen reichlich enthalten. Andere Glücksmacher sind Dopamin und Noradrenalin (Katecholamine). Wenn man gerade viel davon hat, fühlt man sich energiegeladen, optimistisch, und munter. Bei zu wenigen droht lethargische  Traurigkeit.  Gute Lieferanten sind Milch und Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchte. Ebenfalls gute Laune bringen die wirklich scharfen Dinge des Lebens: Peperoni, Chilischoten und Paprika. Grund dafür: „Capsaicin regt die Freisetzung von Endorphinen im Gehirn an.“ Und dann gibt es die Kombination aus glücklich und gesund: „Ein weiterer wichtiger Stimmungsmacher für Gehirn und Nerven sind Vitamine, besonders die des Vitamin B-Komplexes und Folsäure“, erklärt Helmreich-Lutz. Zu finden sind sie vor allem in Gemüse (Spinat, Brokkoli, Radieschen …), in Hülsenfrüchten, Weintrauben, Nüssen und Fleisch.

Was und wie man isst, kann aber nicht nur die Stimmung heben, es kann sie auch senken. Zum Beispiel, wenn man sich zu viele Verbote auferlegt und dadurch frustriert ist oder durch konzentrierten einfachen Zucker (in Form von Limonaden oder Süßigkeiten in großen Mengen).
Grund dafür: „Konzentrierter einfacher Zucker bringt schnelle Energie, hält aber nicht an, das heißt, es kommt relativ rasch wieder zu einem Leistungsabfall, Müdigkeit, Gereiztheit, schlechter Laune.“ Statt dessen sollte man Zucker in Form von komplexen Kohlenhydraten zuführen (Vollkornprodukte, Milchprodukte).