Erstellt am 25. März 2013, 12:44

Hilfe ganz nach Bedarf. Bei mobiler Pflege kommen ausgebildete Fachkräfte ins Haus, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch für mentale Unterstützung sorgen.

Manchmal verlangen schlechte Gesundheitsumstände die Hilfe und Pflege von vertrauten Mitmenschen. Doch Familienmitglieder sind oftmals mit der Situation überfordert. Denn das bedeutet häufig eine seelische und körperliche Belastung für die Angehörigen. Vor allem, wenn Beruf und Kinder noch zusätzlich Zeit beanspruchen und organisatorische Probleme aufwerfen.
Wer pflegebedürftig ist, allerdings nicht seine vertrauten vier Wände verlassen möchte, kann durch mobile Pflege-Angebote in der gewohnten und geschätzten Umgebung bleiben. Ziel von mobiler Pflege ist nämlich, dass sich geschulte Pflege- und Betreuungspersonen um die Gesundheit der betroffenen Personen kümmern, indem sie nicht nur auf deren Wohlbefinden achten, sondern sie auch im Haushalt unterstützen und psychologisch bestärken. Außerdem bieten sie auch für die anderen Familienmitglieder ein offenes Ohr an. Denn eine Betreuungsperson mit Einfühlvermögen, Erfahrung und Fachwissen ist über die Pflegetätigkeiten hinaus eine seelische Stütze.

Mehr als eine helfende Hand im Haushalt
Mobile Pflege orientiert sich immer an den Bedürfnissen der Menschen. Mobile Unterstützung kann nämlich auch heißen, dass eine zusätzliche Kraft im Haushalt oder Alltag benötigt wird. Heimhilfen oder Haushaltshilfen übernehmen dann die Arbeit, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verrichtet werden kann, weil sie zu beschwerlich oder mühsam ist.
Auch bei alltäglichen Erledigungen, wie etwa Einkäufe oder Arztbesuchen, steht das Betreuungspersonal zur Stelle. Ziel: Die Selbstständigkeit der betreuten Personen so lange wie möglich fördern, Familie entlasten und Gesellschaft leisten – und all das im wohlbekannten Zuhause.
Außerdem sind mobile Pflegedienste auch eine Ansprechstelle für Familienmitglieder. Sie bekommen Unterstützung in Form von kompetenter Beratung. Und: Auf Wunsch koordiniert das Betreuungspersonal weitere Hilfsangebote, wie etwa weiterführende Pflegeberatung, Essen auf Rädern, Friseur- oder Arzt-Termine, Behördenwege und Pflegegeld-Anträge.

In Niederösterreich bieten Organisationen wie zum Beispiel Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas oder Rotes Kreuz die bedürfnisorientierte Heim,- Kranken- und Haushaltshilfe an.
Die Kosten berechnen sich nach dem Einkommen und dem Bedarf der Betreuung. Fördermöglichkeiten sind vonseiten des Landes Niederösterreichs auch möglich.

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