Erstellt am 09. September 2011, 09:59

Keine Angst vor Erster Hilfe. „Das Einzige, was man in der Ersten Hilfe falsch machen kann, ist nichts zu tun“, so Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber. Viele Menschen haben Angst, Erste Hilfe zu leisten. Damit möglichst viele Männer und Frauen im Notfall beherzt und ohne zu zögern helfen, hat das Rote Kreuz die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen noch weiter vereinfacht:

 |  NOEN
1. Den Notruf 144 wählen, dort bekommen Sie Hilfe und Rettungs-Profis machen sich sofort auf den Weg zu Ihnen.
2. Ist die Person nicht ansprechbar, atmet aber, drehen Sie sie auf die Seite.
3. Ist die Person nicht ansprechbar und atmet nicht, so drehen Sie die Person auf den Rücken und drücken immer wieder schnell und kräftig in die Mitte des Brustkorbes.

„Jede Maßnahme, die ein Ersthelfer oder eine Ersthelferin unternimmt, erhöht die Überlebenschancen des Patienten“, weiß Schreiber. „Mehr als 70 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit und zu Hause. Meist sind es die eigenen Kinder, Eltern oder Freunde, die Erste Hilfe brauchen.

Erste Hilfe ist nicht schwer, kann aber Leben retten.“ Täglich gehen in den 34 Rotkreuz-Notrufzentralen in ganz Österreich 3.500 Notrufe ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Leitstellen unterstützen die Anrufer und bleiben bei Ihnen am Telefon, bis die professionellen Helfer vor Ort sind. Auch kleinere Verletzungen oder Sportverletzungen heilen schneller, wenn von Anfang an richtig geholfen wird.

Wer sein Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig in einem Kurs auffrischt, fühlt sich sicher und hilft ohne Angst, wenn es darauf ankommt. Das Rote Kreuz bietet in ganz Österreich Erste-Hilfe-Kurse an und empfiehlt eine Auffrischung alle fünf Jahre. Alle Informationen und Erste-Hilfe-Tipps unter www.erstehilfe.at