Erstellt am 24. Juni 2014, 13:24

Mehr Lebensmittelkontrollen 2013, weniger Gefahr. Im Jahr 2013 sind mehr lebensmittelerzeugende Betriebe überprüft worden, die Anzahl der als gesundheitsschädlich beanstandeten Proben war aber geringer als in den Jahren davor.

 |  NOEN, BKA/ANDY WENZEL (APA)

Das sagte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) am Dienstag bei der Vorstellung des Lebensmittelsicherheitsberichts 2013 im Ministerrat.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 73.308 Betriebskontrollen durchgeführt, um rund fünf Prozent mehr als 2012. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie die Lebensmitteluntersuchungsanstalten der Länder (Wien, Kärnten, Vorarlberg) analysierten 31.333 Proben. Davon wurden 117 Proben (0,4 Prozent) als gesundheitsschädlich und 1.137 Proben (3,6 Prozent) für den menschlichen Verzehr bzw. als für den bestimmungsgemäßen Gebrauch ungeeignet eingestuft. "Das entspricht einem leichten Rückgang bei den als gesundheitsschädlich beanstandeten Proben im Vergleich zu den Vorjahren", sagte Stöger.

Die häufigsten Beanstandungsgründe waren, wie schon in der Vergangenheit, Kennzeichnungsmängel und zur Irreführung geeignete Angaben bei 2.991 Proben (9,5 Prozent). Insgesamt lag die Beanstandungsquote bei 14,8 Prozent. "Die Ergebnisse zeigen die erfreuliche Tendenz, dass sich im Verlauf der letzten drei Jahre die Anzahl der Betriebe mit Verstößen verringerte", betonte Stöger.