Erstellt am 12. März 2012, 00:00

Mehr Transparenz. EVIDENZBASIERTE MEDIZIN / Ein Department auf der Donau-Uni sorgt für mehr Wissenschaftlichkeit in der Medizin.

Transparente Medizin für die Patienten: Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka mit Professor Gerald Gartlehner und Michaela Strobelberger.NLK  |  NOEN
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VON MARTIN GEBHART

In anderen Ländern, speziell den skandinavischen, schafft der Staat solche Einrichtungen. In Österreich hat das Gesundheitsministerium bislang immer abgewunken, das Land NÖ jedoch den Schritt gesetzt: An der Donau-Universität Krems wurde einzigartig für Österreich ein Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie geschaffen. Ziel sind die systematischen Analysen wissenschaftlicher Information im Gesundheitsbereich. In der Praxis steht das Department etwa den Ärzten zur Verfügung, die sich für medizinische Bereiche zum Beispiel erheben lassen, wie der aktuelle Stand der Wissenschaft ist.

Derzeit überprüft das Department u. a. die Vorsorgemaßnahmen im Rahmen von „tut gut“ in NÖ auf ihre Wirksamkeit. Gestartet wurde im Vorjahr auch das Projekt „Medizin Transparent“, das gesundheitsrelevante Schlagzeilen in Medien überprüft, ob sie wissenschaftlich auch halten. An „Medizin Transparent“, das bereits mit einem Preis ausgezeichnet wurde, können sich auch Patienten mit Medizin-Fragen wenden.

www.medizin-transparent.at