Erstellt am 09. April 2012, 00:00

Mein Gott, so viele Eier!. EIER-SPEISEN / Am „Tag danach“ ist Kreativität gefragt – immerhin warten nach dem Osterfest viele hartgekochte Eier darauf, verzehrt zu werden. Mit ihnen lassen sich tolle Speisen machen.

Der kleine Jakob zu Ostern. Das Problem in vielen Familien: Es bleibt nicht bei einem Ei, es sind Dutzende.  |  NOEN

VON CHRISTIAN BAYR

Kaum ist der Osterhase Geschichte, schon stellen wir entsetzt fest, dass auch heuer wieder viel zu viele hartgekochte Eier da sind. Wer sie beim Eier-Pecken nicht zerstört hat, kann mit ihnen köstliche Gerichte zaubern. Die Palette reicht vom gefüllten Ei bis zum scharfen Gulasch.

Sehr oft werden gekochte Eier zu Brotaufstrichen und Cremes verarbeitet: Eine besonders bekömmliche Variante ist eine Lachs-Eier-Creme: 300 Gramm Frischlachs wird klein geschnitten und mit drei – ebenfalls fein zerteilten – Eiern, 200 Gramm Frischkäse und einer gehackten Zwiebel vermengt, dazu mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dann gibt’s die Klassiker, wie das gefüllte Ei oder das Russische Ei (mit Kaviar). Eine gute Idee ist auch der beliebte Stefaniebraten. Das Faschierte wird vor dem Braten mit ganzen gekochten Eier und Essiggurkerln gefüllt.

Am leichtesten lassen sich natürlich gekochte Eier für alle möglichen Varianten von Eiersalaten verwenden: Zum Beispiel mit Gewürzgurken, etwas Zwiebel, Mayonnaise, Yoghurt, Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Chili. Die geschälten Eier einmal längs und einmal quer teilen.

Die Gurken und die Zwiebel in kleine Stückchen schneiden und zu den Eiern geben. Mayonnaise, Joghurt und Senf gut miteinander verrühren und mit den Gewürzen recht kräftig abschmecken. Die Soße unter die Eier mischen und dann alles gut durchziehen lassen.

Der Salat lässt sich in unzähligen Varianten herstellen. Als Gewürze eignen sich auch Paprikapulver, Knoblauch, Curry, Paradeismark, Ketchup oder Kren. Soll der Salat nicht so scharf werden, lässt er sich gut mit gehacktem Dill, Petersilie oder Schnittlauch abschmecken.

Darunter mengen lassen sich Mini-Champignonköpfe (größere vierteln oder achteln), Kukuruz und Erbsen aus der Dose sowie Spargelspitzen. Auch Bratenreste, am besten vom Geflügel, können verwendet werden.
 


Seemannscurry-Gulasch:
2 kg Schweinefleisch
800 Gramm Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3-4 Teelöffel Curry
Rindsuppe
Lorbeerblätter, Ingwerpulver
und Chili nach Geschmack
Salz und Pfeffer
4 Äpfel
2 kg Erdäpfel
1 Handvoll Reis
10 hartgekochte Eier

Fleisch würfeln und anbraten, salzen und pfeffern, Zwiebeln klein schneiden und mit anbraten, Knoblauch würfeln und dazugeben.

Mit Wasser und Suppe ablöschen. Curry, Ingwer, Chili und Lorbeerblatt dazugeben. Äpfel klein schneiden und zusammen mit der Handvoll Reis dazugeben. Das Ganze etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Erdäpfel würfeln und dazugeben. Weiterköcheln lassen, bis die Erdäpfel gar sind. Hartgekochte Eier vierteln und gegen Ende der Garzeit dazugeben. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen.