Erstellt am 13. April 2017, 16:38

Hinein in die Sportschuhe!. Wer seinen Körper längere Zeit wenig bewegt hat und dann wieder loslegen will, der kann mit einigen Tricks die Motivation ankurbeln, damit man dieses Mal auch dabei bleibt. Wie zum Beispiel Trainieren in der Gruppe, eine Sportart auswählen, die Spaß macht …

Wer wieder mit Sport und Bewegung startet, sollte unter anderem auch ans Aufwärmen denken.  |  Syda Productions /Shutterstock.com

Bewegung macht Spaß, kann ein guter Ausgleich zum Alltag sein und ist gesund. Dennoch fällt es nicht immer leicht, sich zu motivieren. Bei manchen noch mehr als bei anderen. Und plötzlich wird aus einer „Winterpause“ eine Mehr-Jahres-Pause. Was dann?

Arztbesuch. Wenn man wieder mit Bewegung anfangen möchte, sollte man, rät Christoph Hofmann von der Sportunion Niederösterreich, dem Hausarzt einen Besuch abstatten und sich medizinisch abklären lassen. Am besten verrät man ihm seine Pläne und fragt nach, ob einem geplanten Bewegungsstart nichts im Wege steht.

Sportart. Beim Arzt kann man auch gleich fragen, welche Sportarten okay sind und welche nicht. Spielsportarten können zum Beispiel zu Gelenkproblemen führen, wenn das Körpergewicht sehr hoch ist oder diese zu hohe Belastungen verursachen, was wiederum für Menschen mit Herzkreislaufbeschwerden zu Problemen führen kann. Das Wichtigste aber: Man sollte sich eine Sportart aussuchen, die einem Spaß macht.

Gemeinsam sporteln. Wer in der Gruppe trainiert, bleibt länger dabei. Das belegen, so Hofmann, auch Studien. Vielleicht gibt es Freunde oder Kollegen, die auch mitmachen wollen. Oder man sucht sich einen Verein. „In Niederösterreich gibt es ein super ausgebautes Vereinsnetz“, so Hofmann. Allein die Sportunion zählt fast tausend Vereine. Da gibt es Gesundheitssport genauso wie Trendsportarten. Wer sich nicht sicher ist, welche Sportart die richtige ist: Viele Vereine bieten übrigens auch Schnuppereinheiten an.

Ziele. Damit man nicht gleich wieder frustriert aufgibt, sollte man sich Ziele setzen, die realistisch sind. Egal, ob es um die Kondition oder ums Abnehmen geht. „Langsam beginnen, Regenerationszeiten einhalten, …

Abwechslung. „Wenn Training monoton ist, wird es langweilig“, so Hofmann. Und wenn es langweilig ist, wird man es nicht lange machen. Daher sollte das Training abwechslungsreich sein. Trainer in Vereinen erfahren in Weiterbildungskursen immer neue Inhalte.

Ernährung. „Der Körper braucht Energie für die Sporteinheiten.“ Und: Er braucht Nährstoffe für die Erholung und Regeneration. Empfehlenswert sind Obst und Gemüse, regionale und saisonale Produkte. Wichtig ist auch viel Wasser anstatt Alkohol, Kaffee und zuckerhaltige Getränke! Und: Zucker, Weißmehl und gesättigte Fettsäuren weglassen! Übrigens: „Wenn man selbst kocht, weiß man, was drin ist.“

Aufwärmen. Das Aufwärmen setzt sich aus einem allgemeinen Aufwärmen, bei dem die Systeme des Körpers aktiviert werden, und einem speziellen Aufwärmtraining zusammen. Will man etwa Laufen, dann gilt es, Fuß, Knie und Hüftgelenk aufzuwärmen. Will man hingegen Liegestütze machen, dann sollte man sich eher auf das Handgelenk, die Schulter usw. konzentrieren.

Bewegungsablauf. Um Verletzungen vermeiden zu können, sollte man die Übung, die Bewegungsabläufe, die Technik richtig machen. In einem Verein erläutert der Trainer, wie die Bewegung richtig gemacht wird.