Erstellt am 07. März 2014, 10:00

Neue Investitionen für neue Trends. Die NÖ Bergretter helfen alle freiwillig. Ausbildung, Infrastruktur und Material aber kosten. Das Geld dazu kommt von der öffentlichen Hand, Spenden und Einsätzen.

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715 Einsätze hatte die NÖ Bergrettung im letzten Jahr. Im alpinen Raum, nach Rodelunfällen … „Alle Ausprägungen, die der Tourismus abseits des Straßennetzes mit sich bringt, werden von uns abgedeckt“, erläutert der Landesleiter und Präsident Franz Lindenberg.

Dabei wurden manche Arten von Einsätzen mehr, andere weniger. „Die Pisteneinsätze waren in den letzten Jahren rückläufig“, so Landeseinsatzleiter Martin Gurdet. Unter anderem durch bessere Ausrüstungen, rücksichtsvolleres Verhalten, die Schneelage … Jedoch: „Die technischen Einsätze stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich.“ Also, sehr komplexe Einsätze.

Geändertes Freizeitverhalten: Unfallgefahr

Einfluss auf derartige Verschiebungen kann auch ein geändertes Freizeitverhalten haben. So werden etwa Klettersteige immer beliebter. Viele aber überschätzen sich, sind überfordert und es kommt zum Unfall.

Um auf eine ähnliche Veränderung zu reagieren, etabliert die Bergrettung in der Nähe von Baden nun einen zweiten Ausgangspunkt mit Geräten. Bisher lagen diese am Peilstein, einem beliebten Ort für Sportler. Da aber im Wienerwald immer mehr Mountainbiker unterwegs sind, sind auch dort schnell verfügbare Geräte wichtig.

Generell investiert die NÖ Bergrettung in Material, Infrastruktur und die Aus- und Weiterbildung der Bergretter – übrigens „1.300 Frauen und Männer, die Tag und Nacht ihre Freiwilligkeit zur Verfügung stellen“, so Landesrat Maurice Androsch. www.oebrd.at