Erstellt am 01. September 2014, 13:45

von Christine Haiderer

Alu meiden. Aluminium ist in vielen Produkten enthalten: Kosmetika, Lebensmittel & Arzneien.

Beim Einkaufen kann man auf viele Produkte stoßen, die Aluminium enthalten, zum Beispiel Cremen oder Deos.  |  NOEN, Erwin Wodicka - BilderBox.com

Zwar könne eine Gesundheitsgefährdung derzeit weder bestätigt noch widerlegt werden, das Gesundheitsministerium riet dennoch vor kurzem, vorsorglich auf Produkte, die Aluminium enthalten, zu verzichten.

Wo aber ist das Element, das immer öfter in Verbindung mit Allergien, Krebs, Alzheimer … genannt wird, eigentlich enthalten? Zum Beispiel in Cremen oder Deos. „In Deodorants verbinden sich die Alu-Ionen mit den Zellen der Haut, zerstören die Zellen und verhindern, dass die Haut schwitzen kann“, schreibt Bert Ehgartner aus dem Wienerwald in „Gesund ohne Aluminium“. Wobei es mittlerweile auch viele Deos ohne Aluminium gibt.

Häufigstes Metall der Erde 

Enthalten ist es auch in Lebensmitteln. Manche behaupten deshalb, weil Aluminium das häufigste Metall der Erde ist. Doch: „Tatsächlich gibt es nur wenige Pflanzen, die mit Aluminium umgehen können. Die meisten gehen ein“, so Ehgartner. Statt dessen: „Aluminium kommt hauptsächlich über die Verarbeitung in Lebensmittel.“

Tipp: Man sollte übrigens keine säurehaltigen Lebensmittel in Alufolie wickeln. Teilweise kommt Aluminium auch durch Zusatzstoffe in Lebensmitteln wie etwa Babymilchpulver.

Auch kleine Dosen können problematisch sein

Das Problem: „Umso geringer das Körpergewicht desto problematischer sind auch schon kleine Dosen.“ Zwar gibt es auch Hersteller, die aluminiumfreie Zusätze verkaufen, den Lebensmittelproduzenten kommen diese aber teurer, daher werden sie seltener verwendet. Aluminium ist auch in manchen Arzneimitteln enthalten, etwa in rezeptfreien Mitteln gegen Sodbrennen. „Ich habe viele Menschen gesehen, die über längere Zeit Magenschutz oder Mittel gegen Sodbrennen genommen und Alzheimer bekommen haben.“

Enthalten sein kann Aluminium auch in Impfstoffen, um die Wirkung zu verstärken. „Man weiß bei Aluminium wenig über die Langzeitwirkung. Aber es steht in Verdacht, dass es das Immunsystem negativ beeinflusst.“ Manche Menschen können empfindlicher reagieren. Da es aber auch Impfstoffe ohne Aluminium gibt, könnte laut Ehgartner diese Forschung forciert werden. www.al-ex.org


x  |  NOEN, Ennsthaler Verlag

Buchtipp

Bert Ehgartner, „Gesund ohne Aluminium“, Ennsthaler Verlag, 288 S., 19,90 Euro