Erstellt am 02. November 2010, 00:00

Rot, rau und rissig. KALTER WINTER /  Im Winter leidet die Haut besonders. Wer oft draußen ist, sollte sehr fetthaltige Cremes verwenden.

VON CHRISTINE HAIDERER
Warm, kalt, warm, kalt – im Winter wechselt der Mensch ständig zwischen drinnen und draußen, zwischen warm und kalt, zwischen trockener Luft und feuchter. Die Folge: Die Haut wird rot und rissig, spröde und trocken, vor allem wenn das Thermometer unter null Grad fällt.

Die Alternative zu rot und rissig
Wer seine Haut allerdings lieber geschmeidig und weich mag, der sollte sie pflegen. Welche Produkte dabei ideal sind, dazu kann man sich vom Hautarzt, in der Drogerie oder der Apotheke beraten lassen. Auf jeden Fall den Hautarzt dazu befragen sollte man, wenn man eine Hauterkrankung hat (Neurodermitis …) oder auch wenn „die Haut so rot ist und juckt, dass man nicht mehr damit zurecht kommt“, rät Franz Trautinger, Leiter der Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten am Landesklinikum St. Pölten.

Bedenken sollte man bei der Auswahl der Pflege auch, ob man zum Beispiel oft im Freien ist, ob man gerne in den Bergen Ski fährt …

Weil: „Wenn man viel im Freien ist, sollte die Creme möglichst wenig Wasseranteil und mehr Fettanteil haben“, empfiehlt Trautinger. Denn im Winter kann das Wasser auf der Haut nicht so gut verdunsten wie im Sommer. Bleibt zu viel Wasser auf der Haut, wird es kühl. Daher sollte man zu fetthaltigen Produkten greifen, bis hin zu Vaseline („Vaseline bietet einen Kälteschutz, weil sie isoliert“), da Fette die Flüssigkeit abperlen lassen.

Und wer in den Bergen ist, sollte zudem an die Sonne denken. Zuerst den Sonnenschutz auftragen und dann – nach dem dieser eingezogen ist – die Pflege. Oder man nimmt gleich ein Produkt, das beides kombiniert.