Erstellt am 04. April 2011, 08:02

Schüler lernen: „Wo sind unsere Lebensmittel her?“. SCHULE AM BAUERNHOF / Bauernhöfe im Land werden für Kinder zu Erlebnis- und Lernorten.

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Die Initiative „Schule am Bauernhof“ startet mit Frühlingsbeginn in eine neue „Unterrichtssaison“. Bauernhöfe werden dabei für Schulklassen wieder zu Erlebnis- und Lernorten. Butter und Käse herstellen, Brot backen, Heilkräuter sammeln und dabei ökologische Zusammenhänge kennen lernen, Obst ernten und verarbeiten, bei der Pflege von Nutztieren wie Kühen und Schweinen helfen – das ist anschaulicher Unterricht!

„Unsere ganz spezielle Schulinitiative macht den Bauernhof zum Klassenzimmer, das den Kindern direkt Einblick in die heimische Landwirtschaft gibt“, so Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ. „Vor Ort wird lebendiges und lebensnahes Lernen gefördert, die Schülerinnen und Schüler werden selber aktiv und legen beispielsweise beim Füttern, Ausmisten, dem Anbau oder der Ernte von Feldfrüchten selbst Hand an. So lernen sie die Herkunft von Produkten des täglichen Lebens kennen und schätzen.“

Programme sind abgestimmt auf Alter und Interesse

Das Angebot für „Schule am Bauernhof“ variiert je nach Betrieb, die Programme werden auf Alter und Interesse der Teilnehmer abgestimmt. Speziell ausgebildete Bäuerinnen und Bauern geben dabei anhand ihres Betriebes spielerisch einen Einblick in die Landwirtschaft. Die Kinder werden intensiv mit eingebunden und motiviert, sich aktiv einzuklinken – so etwa auch beim Brotbacken. Rund 60 Betriebe öffnen derzeit im Rahmen der Aktion „Schule am Bauernhof“ ihre Hoftore für junge Konsumentinnen und Konsumenten.
Auf Wunsch kommen Landwirtschafts-Experten auch in die Schulen. Medienpakete und Broschüren, in denen Betriebe vorgestellt werden, sind als Ergänzung für Lehrer gedacht, die Projekte in diesem Bereich durchführen wollen.