Erstellt am 05. September 2011, 00:00

Vernetzte Krankenhäuser. BEFUNDE / Nach einem zweijährigen Pilotprojekt wird die Elektro- nische Gesundheitsakte (ELGA) auf alle NÖ Spitäler ausgerollt.

Ein Patient wird in einem Spital behandelt. Wollte man früher auf Befunde über ihn zugreifen, die in anderen Spitälern waren, mussten diese gefaxt oder sogar mit dem Taxi gebracht werden.

In der Thermenregion ist das nicht mehr notwendig. Denn dort werden seit zwei Jahren Patientendaten, sofern der Patient es erlaubt, elektronisch übermittelt. Bis 2012 soll ELGA auf alle Spitäler in NÖ ausgeweitet werden. „Ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung in NÖ“, meint Paul Christian Hajek, der ärztliche Leiter des Landesklinikums Wiener Neustadt. „ELGA soll alle Infos elektronisch vernetzen und ort- und zeitunabhängig verfügbar sein“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka, für den ELGA viele Vorteile hat. Zum Beispiel, dass Ärzte einen guten Überblick über alle Patienten-Infos bekommen. Doppeluntersuchungen können vermieden und Wartezeiten verringert werden.