Erstellt am 14. April 2013, 15:28

Von Biofeedback bis Atemtraining. Neues Buch / Je nach Art der Alltagsbelastung helfen unterschiedliche Entspannungstechniken.

Von Christine Haiderer

Immer mehr Menschen belastet ihr Alltag. Am Arbeitsplatz fühlen sich 45 Prozent erschöpft, 60 Prozent haben körperliche und psychische Beschwerden.

So wird oft nach Möglichkeiten gesucht, sich zu entspannen. Doch: „Nicht jede Entspannungsmethode eignet sich für jeden gleichermaßen. Und nicht jedes Entspannungstraining wirkt gleich“, meint Psychologe Norman Schmid aus St. Pölten. Progressive Muskelentspannung kann beispielsweise bei Kopfschmerzen gut sein, autogenes Training hingegen bei Herzkreislaufbeschwerden.

Wer wissen will, welche die richtige Methode für ihn ist, findet im neuen Buch von Schmid einen Test dazu. Und auch einen Überblick über die Techniken. Techniken wie etwa Biofeedback. Dabei werden beispielsweise Herzfrequenz, Muskelspannung und andere Körperfunktionen sichtbar gemacht. Und man lernt, sie zu beeinflussen. Eine andere ist das Atemtraining. „Viele Menschen atmen viel zu rasch.“ Man kann aber auch trainieren, langsamer zu atmen. Statt 20 Atemzügen in der Minute nur etwa acht …

Buchtipp: Norman Schmid, „Mein Weg in die Entspannung“, maudrich, 192 Seiten.