Erstellt am 29. Oktober 2012, 11:00

Vorsicht, heiß und gut!. Tag des Tees | Ein wenig heißes Wasser, ein Häferl oder eine Schale – und schon kann das Vergnügen losgehen: Nun sogar mit ausgewählten, reinsten Kräutern aus Niederösterreich.

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Wenn es im Herbst immer ungemütlicher wird und die Menschen erkältet ihre Taschentücher zücken, spätestens dann beginnt es wieder, überall zu kochen. Im Wasserkocher in der Büroküche, im Topf zu Hause auf der Herdplatte, in der Kaffeemaschine der Bar …

Dann duftet es nach grünem oder schwarzem Tee, nach Früchte- oder Kräutertee. Ein Genuss übrigens, den man das ganze Jahr über erleben kann. Nicht nur, wenn es kalt ist. Und ein Genuss, den viele schätzen. „2011 wurden im klassischen Lebensmittelhandel in Österreich insgesamt 672 Millionen Teebeutel verkauft“, verrät der Kaffee- und Teeverband auf seiner Internetseite.
125 Millionen Beutel davon widmeten sich Schwarz- oder Grüntee. Und jeweils über 270 Millionen Beutel sorgten für den Genuss von Früchte- und Kräutertee.

Teegenuss aus Niederösterreich

Dabei kommt der Tee aus aller Welt. Der Kräutertee aber kann aus NÖ stammen. Wie Kräutertee von Sonnentor. Zwei Drittel der Sonnentor-Bauern sind aus NÖ. Familie Bauer zum Beispiel. An ihrem Hof in Seifritz werden alle Zutaten für den Geburtstagstee angebaut, geerntet, getrocknet und händisch abgefüllt. Ein lieblich-erfrischender Tee. Mit Lindenblüten, Himbeerblättern, Kornblume und metholfreier Katzenminze. Und auch Kutz-Kutz-Tee von Sonnentor entsteht hier. Eine würzige Mischung mit Salbei, Lindenblüten, Kamille und Holunderblüten. Oder Familie Kainz aus Drösiedl. Sie stellt den Druiden-Trank-Tee von Sonnentor her. Ein erfrischender, kräftiger und intensiver Genuss.

Tee aus NÖ gibt es seit Anfang September übrigens auch bei Milford. Hier hat man es erstmals geschafft, eine ausreichende Menge an heimischen Bio-Kräutern zu bekommen, um flächendeckend vier Sorten rein österreichischen Kräutertees im Teebeutel anbieten zu können.
Und so gibt es nun Kamille, Minze, Fenchel und Kräutermix aus Österreich. Die Kräuter für die neuen Kreationen stammen aus dem Waldviertel von der Firmengruppe Waldland beziehungsweise den umliegenden Bio-Landwirten, die zwischen Mai und Mitte September eben Kamille, Minze, Fenchel & Co. ernten. Am Waldlandhof werden sie schonend getrocknet, gerebelt und abgefüllt. Damit sie dann irgendwann im Häferl landen können …