Erstellt am 27. Dezember 2010, 00:00

Zum Jahreswechsel. GITTA KREÈ, Psychotherapeutin aus Schönberg, über gute Vorsätze.

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Wir kennen sie doch alle, die guten Vorsätze fürs Neue Jahr! Meistens betreffen sie unser Verhalten, eingeschliffene Gewohnheiten und oft auch süchtige Umgangsweisen mit diversen Substanzen, Materialien etc., die wir einfach nicht mehr haben wollen.

Leider versteht unser Unterbewusstsein das Wörtchen „NICHT“ nicht. Und zudem geben wir dem, was wir nicht mehr wollen damit auch viel Aufmerksamkeit. Eine uralte schamanische Weisheit sagt: „wo deine Aufmerksamkeit ist, da ist auch deine Energie“ … und eben mit dieser Energie nähren wir das, was wir ja eigentlich nicht mehr wollen …!

Zudem betreffen die guten Vorsätze oft auch nur oberflächliche Gedanken, Wünsche und Vorstellungen. Es ist viel wichtiger und wertvoller sich ehrlich zu fragen: Wofür steht denn das, was ich nicht mehr will? Was fehlt mir eigentlich wirklich? Was brauche ich tatsächlich und möchte ich nähren, anreichern, erfüllen, auffüllen …? Wohin geht meine Sehnsucht (von der möglicherweise nur mehr die Sucht bzw. der Ersatz übrig geblieben ist)?

Vielleicht Sehnsucht nach … Zeit für mich selbst, nach Sammlung statt Zerstreuung, nach Zeit für Gemeinschaft, Gemeinsamkeit und Geborgenheit, nach Sinn und Erfüllung?

Diese Sehnsüchte leben oft im Verborgenen, aber tief in uns haben wir eine Ahnung davon! Über Oberflächliches redet es sich freilich oft leichter, aber unsere Seele geht leer dabei aus.

Deshalb: Reden Sie über all das, was Sie wirklich bewegt und was Sie wollen und wünschen. Haben Sie den Mut, sich und ihre tiefere und echte Wahrheit auszusprechen und zu kommunizieren. Damit kann Ihre Seele ans Licht kommen und wachsen.

Und fangen sie zum Jahreswechsel gleich damit an!

TIPPS FÜRS LEBEN

gitta@praxis-krec.at

Gitta Kreè istMitglied des Landesverbands für Psychotherapie (NÖLP), www.psychotherapie.at/noelp