Erstellt am 21. November 2013, 08:00

von Anton Johann Fuchs

2013 schließt mit Photovoltaik-Rekord. Sonnenstrom / 9.923 Kleinanlagen und fast 4.000 größere Anlagen wurden genehmigt und gefördert. Leitungsprobleme sind jetzt gelöst.

Von Anton Johann Fuchs

Noch bis 31. November kann beim Klimafonds eine Förderung von Photovoltaik-Kleinanlagen (bis 5 Kilowatt) beantragt werden. Bis Samstag waren 9.923 Anträge gestellt worden.

5.000 Groß- und Kleinanlagen neu ans Netz

Größere Anlagen laufen über die Ökostromabwicklungsstelle OeMAG (mit der stark kritisierten Internet-Vergabe am 1. Jänner). Knapp 4.000 Anlagen wurden eingereicht. Die insgesamt rund 14.000 Neuanlagen sind fast um die Hälfte mehr als im Jahr 2012.

Allein in Niederösterreich sind es rund 5.000 Groß- und Kleinanlagen, die neu ans Netz gehen. „In Niederösterreich ist die Energiewende längst zur Energiebewegung geworden“, ist Umweltlandesrat Stephan Pernkopf auf die Zahlen stolz.

Technische Lösung für die Leitungsprobleme 

Kleinanlagen können sofort ohne Probleme ans Stromnetz angeschlossen werden, bei mehr als 200 größeren Anlagen sind die Leitungen zum nächsten Trafo oder Umspannwerk zu schwach.

„Die EVN kann jetzt technische Lösungen für diese Fälle anbieten“, sagt EVN-Sprecher Stefan Zach: Entweder entscheidet sich der Anlagenbetreiber für ein kostenloses Gerät zur Leistungsbeschränkung oder er kauft einen neuen „Spannungswächter“ um 600 bis 950 Euro.

Die ersten Spannungswächter gehen jetzt in Betrieb, sie wurden von der EVN entwickelt und drosseln die Einspeisung, wenn eine Überspannung im Netz droht, was nur bei extremem Sonnenschein der Fall ist.