Erstellt am 31. März 2014, 11:29

Aus der NÖN-Bauserie: Lichtbringer im Haus. Die Fenster sind die direkte Verbindung des Hauses nach draußen. Ein Überblick über Rahmenmaterialien und Fensterformen.

Welche Fenster bei Neubau oder Renovierung angeschafft werden, sollte gut überdacht sein.  |  NOEN, Erwin Wodicka
Im modernen Fensterbau wird ausschließlich Mehrscheiben-Isolierglas verwendet – ein Fensterglas besteht also aus zwei oder mehr Einzelscheiben, die über einen Abstandhalter miteinander verklebt werden. Im Normalfall ist eine solche Einzelscheibe rund vier Millimeter dick. Bei Schallschutzgläsern oder bei großen Scheiben werden meist dickere Glasscheiben eingesetzt.

Als Rahmenmaterial für Fenster eignen sich: Holzfenster, Holz/Alu-Fenster, Kunststofffenster (PVC) und Aluminiumfenster. Jedes dieser Materialien bietet Vorteile, die man neben der Optik in die Rahmenwahl einfließen lassen sollte.

Holz verfügt über gute Wärmedämmung

Bei Fenstern aus Holz handelt es sich um einen natürlich nachwachsenden Rohstoff, der über gute Wärmedämmung verfügt und bei Temperaturschwankungen fast keiner Längendehnung ausgesetzt ist.

Holz/Alu-Fenster verfügen ebenfalls über gute Wärmedämmung und kaum Längendehnung bei Temperaturschwankung. Zusätzlich entfällt durch die Alu-Verkleidung das bei Holzfenstern nötige Streichen.
Kunststofffenster sind kostengünstig herstellbar und haben eine gute Wärmedämmung.

Fenster aus Aluminium sind sehr pflegeleicht. Außerdem handelt es sich um häufig vorkommendes Rohmaterial mit guten Recycling-Möglichkeiten.

Was die Mechanik von Fenstern betrifft, lassen sich diese in Einfach- und Verbundfenster, Fenster mit Kippflügel, Drehflügel oder Dreh-Kipp-Flügel, Schwingfenster sowie Kastenfenster unterteilen.
Generell gilt: Wer plant, Fenster anzuschaffen, sollte in seine Überlegungen Pflegeaufwand, Anschaffungskosten, Lebensdauer, Wärmedämmung, Stabilität, Umweltaspekte, Optik, Farbgestaltungsmöglichkeiten und Schallschutz bedenken.

Quellen: www.wohnnet.at , www.energiesparhaus.at

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