Erstellt am 02. Juni 2013, 11:13

Energietechnik-Firmen 2012 mit 3,5 Mrd. Umsatz. Österreichische Energietechnik-Unternehmen haben 2012 laut einer Marktstudie in den Bereichen Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen mit rund 28.000 Beschäftigten 3,5 Mrd. Euro Umsatz erzielt. "Es freut mich, dass sich unsere Investitionen in die Energieforschung rechnen", so Infrastrukturministerin Bures, die die Studie in Auftrag gegeben hatte.

Energietechnik aus Österreich sei auch ein Exportschlager, betont Bures. Demnach stammen zwei von drei in Deutschland installierten Biomassekesseln aus Österreich, und der Exportanteil thermischer Kollektoren liege bei 81 Prozent. Diese erneuerbaren Energieformen reduzieren in Summe den Kohlendioxyd-Ausstoß um 10,9 Mio. Tonnen.

Einer der wichtigsten Faktoren der erneuerbaren Energienutzung in Österreich ist laut Ministerium die Nutzung fester Biomasse. Der Inlandsverbrauch fester Biobrennstoffe sei von 12,9 Mio. Tonnen 2011 auf 13,2 Mio. Tonnen im Jahr 2012 angestiegen, der Hackgutverbrauch habe im Vorjahr 6,8 Mio. Tonnen erreicht.

Aufgrund der deutlichen Reduktion der Preise von Photovoltaikanlagen und der unterschiedlichen Fördermaßnahmen kam es 2012 zu einem historischen Höchststand bei der Marktdiffusion von netzgekoppelten PV-Anlagen. Insgesamt gab es einen Zuwachs von 175,7 Megawatt peak (MWpeak), was etwa einer Verdoppelung des Inlandsmarktes entspricht.

Mit Ende des Jahres 2012 waren in Österreich 4,9 Mio. Quadratmeter thermische Sonnenkollektoren in Betrieb. Obwohl es auf dem Solarthermiemarkt gegenüber 2011 zu einem Rückgang von 16 Prozent kam, liegt Österreich in Europa hinter Zypern auf dem sehr guten zweiten Platz, bezogen auf die pro Einwohner installierte Kollektorleistung.

Der Gesamtabsatz von österreichischen Wärmepumpen ist 2012 um 9,8 Prozent angestiegen. Für diesen Anstieg sind vor allem große Zuwächse bei den Heizungswärmepumpen bis 20 kW im Inlands- und Exportmarkt verantwortlich.