Erstellt am 12. November 2012, 13:32

EVN errichtet Umspannwerk in Hauskirchen. Bis 2015 sollen 100 Prozent des Strombedarfs in Niederösterreich durch erneuerbare Energien abgedeckt werden“, so der niederösterreichische Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf beim Spatenstich des Umspannwerkes Hauskirchen.

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Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, findet derzeit vor allem im Weinviertel ein massiver Ausbau der Windkraft statt. Um die erzeugte Energie des Raumes Hauskirchen nutzen und gegebenfalls abtransportieren zu können, sind umfangreiche Ausbauten der Infrastruktur notwendig.
Dr. Peter Layr, Vorsitzender des Aufsichtsrates EVN Netz GmbH: „Erneuerbare Energien brauchen starke Netze. Das Umspannwerk Hauskirchen ist eine weitere Maßnahme um die Versorgungssicherheit in Niederösterreich auch künftig gewährleisten zu können.“

Das Umspannwerk Hauskirchen wird in zwei Etappen errichtet und provisorisch an die bestehende 110 kV-Leitung, die vom Umspannwerk Neusiedl zum Umspannwerk Poysdorf führt, angeschlossen. 2013 wird diese 110 kV Leitung auf gleicher Trasse mit größerer Kapazität neu gebaut. Das Projekt ist so konzipiert, dass auch der Anschluss weiterer Windparks ermöglicht wird. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 vorgesehen.

Die E-Wirtschaft Österreichs sichert eine der besten Stromversorgungen der Welt. „Um dieses Niveau auch künftig zu halten, sind Infrastrukturprojekte wie das neue Umspannwerk Hauskirchen und eine quantitative und qualitative Aufrüstung der Netze absolut notwendig“, so Layr abschließend.

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EVN Netz GmbH

EVN Netz GmbH errichtet und betreibt die Strom- und Gas-Netze in weiten Teilen Niederösterreichs und sorgen dafür, dass Strom und Gas zuverlässig an die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher geliefert werden kann. Insgesamt werden ein Stromnetz mit einer Länge von 51.917 km und ein Gasnetz von 13.626 km betrieben.
Weiters übernimmt sie den Bau von elektrischen Anlagen, Strom- und Gasleitungen. 

Die Instandhaltung des Bestandnetzes und laufende Investitionen in den Ausbau bilden die Grundvoraussetzung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Umspannwerke und Freileitungen werden laufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ein Programm zur Verkabelung von Mittel- und Niederspannungsfreileitungen wird laufend weitergeführt.