Erstellt am 06. Februar 2012, 07:37

Kreatives Liebespfand. ZUM VALENTINSTAG / Der klassische Blumenstrauß ist zwar nie verkehrt, aber so richtig im Trend liegen heuer blumige Präsente mit persönlichem Touch. Wer liebt, der bastelt also …

Frühlingswiesen-Blumengruß aus Horn  |  NOEN, Amon
VON TINA WESSIG

„Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist endlich beim Menschen angekommen“, sagt Gartenexperte Reinhard Kittenberger. „Jeder weiß, dass Rosen derzeit von sehr weit her eingeflogen werden müssen, daher geht die Nachfrage stark zu heimischen Blumen.“

Und davon gibt es derzeit gar nicht so wenige: Vorgezogene Tulpen und Narzissen werden heuer DER Renner am Valentinstag sein – und besonders zählt hier der eigene kreative Touch: „Wer die Augen aufmacht, der sieht, was die Natur derzeit alles hergibt. Der Duftschneeball etwa steht in voller Blüte, die Haselnuss hat schon geblüht. Ein paar Zweigerl davon, kombiniert mit frischen Tulpen, sind ein traumhaftes Gesteck. Oder schöne Zweige vom roten Hartriegel mit einer einzigen weißen Rose“, kommt der Schiltener „Erlebnisgärtner“ ins Schwärmen.
Auch die traditionellen, üppigen Blumensträuße vertragen 2012 neuen Input: „Man stellt nur mehr eine Blume in ein hohes, schmales Gefäß, davon aber gleich fünf Stück – und in der Mitte ein Herz aus geflochtenen Weidenzweigen – meine Frau würde mich küssen für die Idee!“

Statt Blumenstrauß lieber Knollen zum Einpflanzen

Ebenfalls, sagt Gartengestalter Kittenberger, drängt immer mehr der Trend zum „bleibenden Geschenk“ in den Vordergrund: „Die Menschen wünschen sich etwas, das nicht verblüht. Dazu empfehlen sich etwa Stauden mit Wurzeln oder Knollen. Eine schöne, selbst zusammengestellte Schale mit vorgetriebenen Frühlingsblühern wie Hyazinthen, Narzissen und Tulpen bepflanzen, ein wenig Moos dazu drapieren – das ist ein Geschenk, das den Frühling schon richtig einleitet.“

Der Valentinstag, so Kittenberger, sei ja auch deshalb zum Festtag der Liebenden auserkoren worden, weil er „ein Symbol für den Neuanfang darstellt und ein Zeichen setzen soll, dass die graue Zeit nun endlich vorüber ist“.  Info: www.kittenberger.at