Erstellt am 03. September 2012, 00:00

Pracht für viele Jahre. STAUDENBEETE / Viele Jahre lang machen Stauden dem Betrachter Freude und dem Gärtner wenig Arbeit, sofern die Bedürfnisse der Pflanzen bei der Standortwahl berücksichtigt werden.

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VON TINA WESSIG

Staudenbeete verzaubern den Hausgarten mit ihrer Blütenpracht: Einmal gepflanzt, verschönern sie den Anblick des Gartens viele Jahre – durch alle Jahreszeiten. Die Gruppe der Stauden umfasst jene Pflanzen, die viele Jahre bestehen, dabei aber keine Jahresringe wie Bäume oder Sträucher ausbilden, sondern „krautig“ bleiben.

Man muss nur auf ihre Ansprüche Rücksicht nehmen und die richtige Stelle für sie finden. Sonnig oder schattig – das ist eine der ersten Fragen, die sich der Gärtner bei der Anlage eines Staudenbeetes stellen sollte. Denn wer die Standortbedingungen und die Bodenbeschaffenheit kennt, tut sich leichter bei der Pflanzenauswahl. Im Naturgarten sollten jedenfalls standortgerechte Stauden, die ähnliche Bedürfnisse haben, für ein Beet ausgewählt werden – das sorgt für optimales Wachstum und gesunde Pflanzen.

Wie viel Rot, Gelb, Violett  oder Weiß darf’s denn sein?

Neben der Wuchshöhe und der Blütezeit ist die Farbe ein Kriterium für die Auswahl. Ähnliche Farben ergeben ein harmonisches Bild, wie etwa rot-, gelb- und orangeblühende Stauden.

Wer mit starken Farbkontrasten arbeitet, setzt wirkungsvolle Akzente – wie kühles Blau oder Violett neben leuchtendem Gelb. Auch im Garten ist Vorbereitung alles: Eine kleine Skizze der Staudenfläche erleichtert das Planen und das Festlegen der Stückzahlen. Man rechnet bei niedrigen Stauden mit etwa sechs bis zehn Stück, bei halbhohen mit fünf bis acht und bei hohen mit vier bis sechs Stück pro Quadratmeter. Wer aber rasch ein voll bewachsenes Beet haben möchte, kann die Abstände auch etwas enger wählen.

Soll ein Stück Wiese in ein Staudenbeet umgewandelt werden, muss erst die Grasnarbe mit dem Spaten abgehoben werden. Zur Bodenverbesserung eignet sich reifer Kompost. Vor dem Einpflanzen werden die Stauden aufgestellt – ein Umgruppieren ist jetzt noch möglich. Wichtiger Abschluss der Pflanzarbeiten ist das Angießen. Ein frisch gesetztes Beet sollte immer feucht bleiben, solange die Stauden noch nicht eingewurzelt sind.

Blütenstauden sorgen für

farbenfrohe Beete, und das

viele Jahre lang – vorausgesetzt, man beachtet ihre Ansprüche

an Boden, Wasser & Licht.

NATUR IM GARTEN/A. HAIDEN

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