Erstellt am 22. Februar 2012, 09:58

Sanierungsscheck - Förderungen zur Haussanierung nutzen. Mit dem Sanierungsscheck gibt es bis 31. Dezember 2012 die Möglichkeit Althaussanierungen zu finanzieren. Zusätzlich zu dieser zeitlich befristeten Bundesförderung kann bei der Sanierung auch die NÖ Wohnbauförderung in Anspruch genommen werden.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Voraussetzung für alle Förderungen ist der Energieausweis, der alle wichtigen Gebäude- und Eigentümerdaten beinhaltet.
Besonders wichtig ist die Energiekennzahl. Sie gibt an, wie hoch der Wärmebedarf pro Quadratmeter im Jahr ist. Je niedriger die Energiekennzahl, desto geringer ist Ihr Energiebedarf.
Die Ergebnisse aus dem Energieausweis kann ein detaillierter Sanierungsfahrplan erstellt werden.

In Kombination mit der thermischen Sanierung bietet sich oft auch ein Heizungstausch an, weil durch den verminderten Heizwärmebedarf der Kessel meist überdimensioniert ist. Altgeräte sind außerdem im Betrieb wesentlich teurer und belasten die Umwelt.

Die Umstellung des Heizsystems auf Biomasse (Pellets, Holz), Wärmepumpe bzw. eine Ergänzung einer thermischen Solaranlage werden ebenfalls durch Bundesförderung und NÖ Wohnbauförderung gefördert.

Details zur Förderung
Gefördert werden Sanierungen von Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind. Pro Antragsteller/in kann nur eine Förderung eingereicht werden.

Förderungsfähige Kosten

  • Planung (inkl. Energieausweis)
  • Baumaterial
  • Montage

Förderbare Maßnahmen

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (Einbindung einer thermischen Solaranlage in das bestehende Heizungssystem, Umstieg auf ein Holzzentralheizungsgerät, Einbau einer Wärmepumpe)

Konditionen

  • Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nichtrückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben.
  • Bei einer umfassenden Sanierung beträgt die Förderhöhe maximal 20% der förderungsfähigen Investitionskosten bzw. maximal 5.000,- Euro
  • Die Fördersumme erhöht sich bei Heizungstausch bzw. der Errichtung einer Solaranlage (mindestens 15m²) zusätzlich um 1.500,- Euro 
  • Für den Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gibt es weiters einen Betrag von höchstens 500,- Euro
  • Bei einer Teilsanierung können je nach Reduktion der Energiekennzahl nach der Sanierung (min. 20% bzw. 30%) zwischen 2.000,- und 3.000,- Euro ausbezahlt werden
Mehr Informationen zur Bundesförderung erhalten Sie unter
www.sanierungsscheck2012.at

Die EVN bietet das EVN SanierService an. Dieses Service begleitet von der Erstellung von Konzepten, über die Ermittlung der Förderhöhen bis hin zur professionellen Baubegleitung durch alle Phasen der Sanierung.