Erstellt am 24. April 2012, 09:52

Stromnetz-Ausbau für mehr Stabilität und Speicher. Der weitere Ausbau der heimischen Strom-Autobahnen ist für die Aufrechterhaltung der Netz-Stabilität und für zusätzliche Strom-Speicherung trotz Expansion erneuerbarer Energieträger notwendig. Laut einer Studie der Austrian Energy Agency müsste das Netz zwischen 2010 und 2020 jährlich um 1,5 Prozent erweitert werden, von 1989 bis 2003 kamen im Schnitt aber nur 0,8 Prozent im Jahr dazu.

Der weitere Ausbau der heimischen Strom-Autobahnen ist für die Aufrechterhaltung der Netz-Stabilität und für zusätzliche Strom-Speicherung trotz Expansion erneuerbarer Energieträger notwendig. Laut einer Studie der Austrian Energy Agency müsste das Netz zwischen 2010 und 2020 jährlich um 1,5 Prozent erweitert werden, von 1989 bis 2003 kamen im Schnitt aber nur 0,8 Prozent im Jahr dazu.

Aktuell sind für dieses Jahrzehnt Investitionen von bis zu einer Milliarde für den Ausbau des Übertragungsnetzes vorgesehen. Damit soll etwa der Nord-Süd-Engpass entschärft und zu dem seit langem geplanten Ringschluss des 380-kV-Netzes - Stichwort "Salzburg-Leitung" - beigetragen werden.

Der Ausbau soll den Anschluss neuer Kraftwerke ermöglichen: etwa neue Pumpspeicher-Anlagen in den Alpen, weitere Ökostromanlagen, wie dies das Ökostromgesetz vorsieht, und thermische Kraftwerke nahe städtischen Ballungsräumen.

Um die sichere Versorgung mit elektrischer Energie langfristig gewährleisten zu können, wird es aus Sicht der Österreichischen Energieagentur erforderlich sein, die gesamte Versorgungsinfrastruktur sowohl im Erzeugungsbereich als auch bei den Übertragungs- und Verteilnetzen "weiterzuentwickeln und auszubauen". Die Netzinfrastruktur müsse in der Lage sein, in noch größerem Ausmaß als bisher den Ausgleich der fluktuierenden Einspeisung aus Windparks und Photovoltaik-Kraftwerken durch regelfähige zentrale Erzeugungseinheiten zu ermöglichen.