Erstellt am 16. April 2013, 11:20

Wachauer Marillenblüte steht bevor. Nach dem "hartnäckig" langen Winter öffnen sich in der Wachau nun die ersten Knospen der Marillenbäume.

Zuerst die schönste Blüte, danach der beste Geschmack.  |  NOEN, AichingerMartin
Nach Angaben der Donau Tourismus GmbH wird am Wochenende im Raum Krems - Dürnstein die Vollblüte erwartet. Marillenbäume säumen die Donau zu beiden Seiten der Unesco-Welterbekulturlandschaft. Die Blüte in der Wachau dauert je nach Wetter- und geografischer Lage zehn Tage bis drei Wochen. Die - im langjährigen Durchschnitt - späte Marillenblüte ist der Aussendung zufolge kein Nachteil, weil sich dadurch die Frostgefahr verringert, was wiederum die Chance auf eine gute Ernte verbessert.

Den Verlauf kann man aktuell auf www.donau.com verfolgen. Die erste Webcam steht im Klostergarten des Stiftes Göttweig. Der höchstgelegene Marillengarten der Wachau auf 450 Metern Seehöhe wird heuer erstmals an Wochenenden und Feiertagen Besuchern zugänglich gemacht. Eine weitere Webcam in Rossatz liefert Aufnahmen bis nach der Marillenernte.

"Hautnah" ist die Blüte am Erlebnisweg in Krems - Angern zu erleben. Auf der 4,5 Kilometer langen Route mit Blick auf Göttweig erfährt man Wissenswertes über die Frucht und die Arbeit im Obstgarten (www.marillenweg.at).

Neben dem unvergleichlichen Geschmack bietet die Marille - in der Wachau durch ein regionstypisches Markenzeichen geschützt - eine Vielzahl an wichtigen Inhaltsstoffen mit hohem gesundheitlichen Wert für den menschlichen Körper. Die Marille ist jene Obstsorte mit dem meisten Anteil an Provitamin A (Carotin). Sie enthält darüber hinaus auch hohe Werte an Vitamin B1, B2, C und Mineralstoffe (www.wachauermarille.at).