Erstellt am 24. Februar 2014, 13:00

Widerstand wegen Windkraft. Vergangene Woche endete die Begutachtungsfrist für den neuen Windkraft-Zonenplan. Insgesamt gibt es 1.065 Stellungnahmen.

Von Katharina Fischer

Das neue Raumordnungsprogramm für Windkraft sieht 85 Windkraftzonen vor. Diese sollen künftig auf nur zwei Prozent der Landesfläche Niederösterreichs entstehen. Folglich sollen 98 Prozent der Landesfläche langfristig frei von Windkraftanlagen gehalten werden.

930 private Stellungnahmen und 126 Eingaben von Gemeinden sind während der Begutachtungsfrist gegen diesen Expertenentwurf eingegangen. Auch 13 Unterschriftenlisten sind innerhalb der Frist abgegeben worden.

„Alle eingelangten Stellungnahmen werden sehr ernst genommen“

Die vorläufige Übersicht zeigt jetzt, dass die abgegebenen Einsprüche von einer geforderten Verkleinerung oder gänzlichen Ablehnung bis hin zu einer Ausweitung oder auch Neueinrichtung einzelner Zonen reichen.

„Alle eingelangten Stellungnahmen werden sehr ernst genommen und fachlich geprüft“, so der zuständige Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf. Der Plan soll jetzt innerhalb der vom Landtag vorgegebenen Frist bis Ende Mai beschlossen werden.

Bevor das Raumordnungsprogramm über die Nutzung der Windkraft in NÖ im Dezember letzten Jahres in Begutachtung geschickt worden ist, hat es einen umfangreichen Abstimmungsprozess mit Experten der Raumordnung, des Landschafts- und Naturschutzes sowie der Ornithologie gegeben.

Die NÖN berichtete in den vergangenen Wochen aus den NÖ Bezirken zum Thema: