Minihof-Liebau

Erstellt am 28. September 2016, 01:36

von Carina Ganster

Horst Brantweiner neu am Ruder. Minihof Liebau-Coach Mitja Ernisa bleibt dem Verein als Spieler erhalten, musste aber als Trainer gehen.

Es wird mehr erwartet. Auch von Spielertrainer Mitja Ernisa (r.), langjähriger Legionär in Jennersdorf, erwartet man sich beim FC Minihof Liebau einfach mehr. Foto: Nina Decker  |  Nina Decker

Fünf Punkte aus sieben Spielen spiegeln die prekäre Lage der Liebauer in der Tabelle wider. Coach Mitja Ernisa wurde jetzt nach mehr als einem Jahr auf dem Trainersessel abgelöst, bleibt dem Verein aber als Spieler erhalten. Als neuen Cheftrainer stellte man Horst Brantweiner ein, er werkte zuletzt in Dobersdorf und legte im Frühjahr eine kurze Pause als Trainer ein.

„Die Platzierung und die Ergebnisse waren der Mannschaft einfach nicht würdig, deshalb waren wir gezwungen zu reagieren. Uns war von Beginn an klar, dass die ‚Spielertrainerlösung‘ nicht die Beste ist, was aber nicht heißen soll, dass wir die Qualitäten von Ernisa nicht schätzen“, erklärte Sektionsleiter Harald Pester.

Horst Brantweiner trainierte die Elf in der Vorwoche zwar noch nicht, trotzdem machte sich seine Handschrift beim Spiel gegen Mogersdorf bereits bemerkbar, denn da gab der Neo-Coach die ersten Anweisungen von der Bank aus. „Horst ist einer, der gut kommunizieren und das Spiel von außen lenken kann, das hat gegen Mogersdorf schon super funktioniert. Jetzt hoffen wir, dass es auch im Training gut läuft und sich die Leistungen der Mannschaft, die definitiv mehr kann, verbessern“, meinte Pester, der auch den Charakter von Mitja Ernisa lobend erwähnte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Trainer der abgelöst wird, dem Verein trotzdem noch zur Verfügung steht.“

Von Neo-Coach Brantweiner erwartet man definitiv frischen Wind. Pester: „Die Mannschaft muss auch dringend wieder Selbstvertrauen aufbauen, dann sehe ich wieder optimistisch in die Zukunft.“