Erstellt am 28. September 2011, 00:00

3,7 Millionen Euro für Abwässer von 15 Gemeinden der Region. START / 3,7 Millionen Euro wurden in den Ausbau der Kläranlage Güssing-Glasing, die 15 Gemeinden versorgt, investiert. Die Kapazität wurde somit mehr als verdoppelt.

Gerald Hütter, Bundesrat Walter Temmel, Landtagsabgeordneter Leo Radakovits, Umweltminister Niki Berlakovich, Umweltlandesrat Andreas Liegenfeld und Bürgermeister Peter Vadasz bei der Inbetriebnahme.  |  NOEN
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VON SARAH WAGNER

GÜSSING / Die Kläranlage in Güssing-Glasing reinigt die Abwässer von 15 Gemeinden. Die bestehende, 1982 eröffnete Anlage war auf die Reinigung der Abwässer für 14.000 Einwohner ausgerichtet. Durch Betriebsansiedelungen sowie durch gesetzliche Vorgaben wurde eine Erweiterung der Kapazität auf 35.000 Einwohner und eine Anpassung an den Stand der Technik erforderlich.

„Gewaltige Investition ist  ein wichtiger Schritt“

 

Die Maßnahmen: ein zusätzliches Belebungsbecken, ein drittes Nachklärbecken, die Erweiterung der Schlammbehandlung, die Anpassung und Optimierung der Steuerungs- und Regeltechnik, die wärmetechnische Sanierung der Hochbauten.

„Diese gewaltige Investition ist ein wichtiger Schritt für eine tadellose Entsorgung unserer Abwässer“, erklärte Bürgermeister Peter Vadasz bei der Eröffnung am Wochenende.

„Mit der Erweiterung der Kläranlage wird die ordnungsgemäße Abwasserreinigung für die Gemeinden Oberdorf, Olbendorf, Neuberg, Güttenbach, Rauchwart, Rohr, Heugraben, St. Michael, Tobaj, Kukmirn, Geresdorf-Sulz, Güssing, Kleinmürbisch, Inzenhof und Tschanigraben für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt“, erklärten Landesrat Andreas Liegenfeld und Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Inbetriebnahme der Kläranlage Güssing-Glasing. Die Gesamtkosten betragen 3,7 Millionen Euro. Die Landesförderung beträgt 744.000, die Förderung des Umweltministeriums 553.000 und der Anteil der 15 Gemeinden wird mit 2.403.000 Euro beziffert.