Erstellt am 12. März 2014, 12:14

von Michael Pekovics

Abriss im April. Güssing / Diese Woche entscheidet sich, wer Generalunternehmer für den Neubau der Stallungen wird.

Von Michael Pekovics

Gut Ding braucht Weile. Das gilt wohl auch für den geplanten Neubau der Stallungen beziehungsweise Wirtschaftsgebäude der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS).

Denn schon im November 2012 gaben Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Andreas Liegenfeld bekannt, dass der Grundsatzbeschluss für den Neubau im Land gefallen ist. Damals in quasi letzter Sekunde, denn der Rechnungshof hatte zuvor Mängel festgestellt und ein zwangsweises Ende des Schulbetriebes per Mitte 2013 in Aussicht gestellt.

Ende Feber hat die Abgabefrist für Angebote geendet, sechs Firmen kamen in die nähere Auswahl. In dieser Woche werden die verschiedenen Vorschläge genauer unter die Lupe genommen, dann folgt die Entscheidung, wer den Neubau der Wirtschaftsgebäude als Generalunternehmen durchführen soll.

Neubau kostet rund fünf Millionen Euro

„Wir haben circa ein halbes Jahr lang verhandelt, um die Kosten so gering wie möglich zu halten“, erzählt Direktor Gerhard Müllner. „Laut Informationen der Belig (Anmerkung: Beteiligung- und LiegenschaftsgmbH) soll spätestens Anfang April mit dem Abriss der bestehenden Gebäude begonnen werden.“ Insgesamt kostet das Projekt knapp fünf Millionen Euro.

Die LFS waren auch Thema in der jüngsten Landtagssitzung. Im Rahmen einer 15a-Vereinbarung mit dem Bund wurde beschlossen, dass die Bundesländer künftig für jeden Schüler, der eine Landwirtschaftliche Fachschule außerhalb des Bundeslandes besucht, 45,90 Euro pro Woche als Ausgleich ans Schul-Bundesland bezahlt werden müssen.

Das Burgenland steigt dabei positiv aus, weil mehr Schüler aus anderen Bundesländern ins Burgenland kommen als umgekehrt. „Das spricht für die Qualität unserer Ausbildung“, sagt Landtagsabgeordneter Reinhard Jany.