Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Am 4. Mai findet die Wahl für ÖVP-Kandidaten statt. VORWAHLEN / Rund 400 Mitglieder der Stadt-ÖVP stimmen am 4. Mai ab, wer ins Rennen der Bürgermeisterwahlen gehen wird.

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VON SARAH BAUMGARTNER
GÜSSING / Am Freitag, dem 4. Mai, (19.30 Uhr), findet im KUZ die Vorwahl des ÖVP-Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen am 7. Oktober statt. Eigentlich wäre die Wahl schon im April geplant gewesen. Doch laut Stadtchef Peter Vadasz hat man keinen Termin gefunden, außerdem wurde eine Frist für mögliche weitere Kandidaturen eingerichtet: „Bis zum 20. April haben alle die Möglichkeit, sich für die Vorwahl schriftlich bei mir zu bewerben, somit hat jeder die Möglichkeit sich der Wahl zu stellen. Bisher gab es keine Anmeldung. Ich will mir aber nicht nachsagen lassen, dass wir nur auf zwei Personen setzen. Für mich persönlich ist das ein Akt der Fairness“, betont Vadasz. Im Rahmen einer Fraktionssitzung haben sich bereits zwei Mitglieder für das Amt des Bürgermeisters beworben: Der Unternehmer Joachim Wolf und Gilbert Lang, Vizebürgermeister und stellvertretender Amtsleiter. Es ist kaum zu erwarten, dass es noch mehr Kandidaten geben wird. Jedes Mitglied der Stadt-ÖVP ist aufgerufen, sich im Rahmen einer geheimen Wahl für einen der beiden Kandidaten zu entscheiden.

Sollten doch mehr als zwei Kandidaten antreten, wird es zusätzlich zu einer Stichwahl kommen. Wenn es nur zwei Bewerber gibt, dann reicht eine Stimme Unterschied, um das Rennen zu machen. Das Wahlergebnis wird gleich nach der Abstimmung bekannt gegeben. „Ich möchte das möglichst fair und ordentlich über die Bühne bringen, so wie das auch bei mir der Fall war“, sagt Stadtchef Vadasz. Laut ihm hat der gewählte Kandidat dann bis spätestens Juli Zeit, um sein Team für die Gemeinderatswahl zu bestimmen. „Der jeweilige Kandidat soll für die Gemeinderatswahl ein möglichst gutes Team zusammenstellen, um ein breites Spektrum in der Gemeinde abzudecken“, so Peter Vadasz abschließend.

Kandidat Gilbert Lang: „Ich lasse die Abstimmung auf mich zukommen. Ich bin mit jedem Ergebnis in der Versammlung einverstanden, mit einer demokratischen Abstimmung habe ich überhaupt kein Problem.“

Kandidat Joachim Wolf: „Wenn ich nicht gewählt werde, dann ziehe ich mich aus der Politik zurück, auch als Gemeinderat, das habe ich immer gesagt. Aber wenn ich es werde, dann möchte ich natürlich etwas bewegen.“