Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Anbindung der S7 an Güssing. VERKEHR / Die FPÖ-Bezirksorganisation Güssing fordert eine rasche Verkehrsanbindung für den Bezirk Güssing, inklusive den Bezirksvorstädten Güssing und Oberwart.

VON SARAH WAGNER
GÜSSING / Laut FPÖ-Bezirksgeschäftsführerin Christina Weidinger ist ein Schnellstraßensystem von Oberpullendorf bis Heiligenkreuz über die Bezirke Oberwart und Güssing notwendig. „Durch eine Schnellstraße sind die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf auch innerhalb des Burgenlandes besser angebunden. Es ist aus wirtschaftlicher Sicht aber auch notwendig, eine rasche Anbindung der südlichen Bezirke sicherzustellen“, fügt Johann Konrat, FPÖ-Bezirksparteichef, hinzu. Mit zirka 560 Millionen Euro soll ab August 2012 mit der geplanten S7 das größte Verkehrsprojekt im südlichsten Teil des Burgenlandes gestartet werden.

Eine Verbindung zwischen  S 31 und S7 soll her

 

Um die Bezirke Oberwart und Güssing nicht vom restlichen Land abzukoppeln, sei es laut Weidinger nun notwendig, von der S31 eine Verbindung zur S7 herzustellen. Über die Bezirksvorstädte Oberwart und Güssing sei es möglich, eine solche Schnellstraße als Verbindung zu installieren. „Die energieautarke Bezirksvorstadt Güssing ist ein Touristenziel und müsse daher über eine bessere Anbindung verfügen.“ Auch Güssings Wirtschaft würde laut FPÖ von einer Schnellstraße profitieren. Für Stadtchef Peter Vadasz fast unvorstellbar: „Die Hauptfrage ist dabei die Trassenführung. Ich bin grundsätzlich nicht dagegen, aber die Frage wird sein, wie die Stadt Güssing umfahren werden soll.“ Wenn es nach Hans Godowitsch, Baudirektor im Bereich des Straßen-, Wasser- und Güterwegebaues geht, macht der Vorschlag nur wenig Sinn: „Es gibt bereits eine Verbindung zwischen S7 und S31 – nämlich die Südautobahn A2. Das ist die Verbindung für den Transitverkehr, den wir ja nicht wirklich im Land haben wollen, sehr wohl aber legen wir Wert darauf, dass die Erreichbarkeit der einzelnen Bezirke besser wird.“

Unterstützt wird der Vorschlag seitens der FPÖ Burgenland mit Obmann Johann Tschürtz: „Man kann nicht erwarten, dass man im Landessüden die Abwanderung stoppen und die Wirtschaft effektiv fördern kann, wenn es keine ordentliche Verkehrsanbindung gibt. Ich erwarte mir von der Landesregierung ein Gesamtkonzept für Straße und Bahn im südlichen Burgenland – ein Konzept, das langfristige Lösungen beinhaltet.“