Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Apotheke Rudersdorf hängt in Warteschleife. BEWILLIGUNG FEHLT / Seit elf Jahren will die Gemeinde einen Apothekenstandort. Behörde verweigert die Genehmigung.

VON CARINA GANSTER

RUDERSDORF / Seit elf Jahren, wartet die Gemeinde Rudersdorf auf die Genehmigung einen Apothekenstandort zu betreiben. Die Verzögerung ist durch eine Uneinigkeit zwischen dem Ministerium und dem Verwaltungsgerichtshof entstanden. Aber auch die Stadtgemeinde Fürstenfeld hat die Genehmigung durch einen Einspruch massiv verzögert. Doch nun scheint wieder Bewegung ist die Sache zu kommen – ein Apothekenstandort Rudersdorf ist in Reichweite gerückt.

Vor genau elf Jahren hat die Gemeinde Rudersdorf eine Bewilligung bekommen. „Die Stadtgemeinde Fürstenfeld hat daraufhin beim Verwaltungsgerichtshof Einspruch erhoben, weil sie befürchtet hat, dass die Besucherfrequenz in der Apotheke in Fürstenfeld weniger geworden wäre“, erklärt Bürgermeister Franz E. Tauss.

Volksanwalt kümmert sich  um eine Entscheidung

 

Seit dem streiten sich Verwaltungsgerichtshof und Ministerium um die Sachlage. Das Ministerium soll eine Berechnung der Fürstenfelder Ärzte falsch bewertet haben, was wiederum der Verwaltungsgerichtshof beanstandet hat. Aktuell hat die Gemeinde den Fall der Volksanwaltschaft übergeben. „Wir hoffen bald auf eine Entscheidung. Das Warten hat nun schon lange genug gedauert“, so Tauss.

Im laufenden Verfahren geht es darum, das Kundenpotenzial zu erfassen. „Jeder Apotheke müssen 5.500 Besucher zugerechnet sein. Auf diese Zahl kommen wir ohne Probleme“, meint Tauss.

Auch eine Betreiberin hätte die Gemeinde Rudersdorf, es ist zudem dieselbe, die sich schon vor elf Jahren als Betreiberin der Apotheke zur Verfügung gestellt hat.