Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

„Arzt unerreichbar“. Mobilität / ÖVP macht auf Verkehrsproblematik im Pinkatal aufmerksam. Vor allem ältere Menschen bereitet die Situation Sorgen.

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Von Michael Pekovics

REGION / Die ÖVP macht einmal mehr auf den „katastrophalen“ Zustand des öffentlichen Verkehrs im Bezirk Güssing und speziell im Pinkatal aufmerksam. Unterstützt von vier reiferen Damen forderten Leo Radakovits und Walter Temmel mehr Mittel für die Errichtung von Infrastruktur.

„Trotz Ziel-1-Förderungen hat sich die Situation verschlechtert – ein Armutszeugnis“, sagt Radakovits. „Durch die mangelnde Infrastruktur werden die Schwächen des Region noch verstärkt. Wenn man den Bezirk aufgeben will, dann soll man das sagen.“ Ähnlich Temmel, der „Investitionen für die Randgebiete“ fordert. Für die vier Damen ist die aktuelle Situation unerträglich: „Ich fahre um 7 Uhr früh nach Güssing zum Arzt – und muss dann bis 13 Uhr warten, bis ich wieder nach Hause komme.“ Die beiden Politiker fordern bessere Nahverkehrsangebote, getaktete Buslinien, die die Gemeinden an die Zentren anbinden, und eine bessere Erreichbarkeit der großen Städte. Auch Südburgenland Plus hat sich der Sache angenommen und wird demnächst den „Mobilitätsverband Südburgenland“ ins Leben rufen.

Maria Stangl, Paula Wolfgring, Maria Gaberhell und Maria Koger (v.l.) erhielten von Leo Radakovits und Walter Temmel Rückendeckung in Sachen Mobilität.

Pekovics