Erstellt am 04. September 2013, 00:00

Asfinag prescht vor: Arbeiten gehen weiter. S 7 / Rodungen werden noch im Herbst wieder aufgenommen. Auch
die Bauausschreibungen sollen so rasch als möglich erfolgen.

 |  NOEN, Wolfgang Simlinger (Asfinag)
Von Carina Ganster

S 7 / Rechtzeitig zum Wahlkampfauftakt für die Nationalratswahlen ist die S7 wieder Thema bei den politischen Parteien. Auch bei der Asfinag ist die geplante Schnellstraße, die als heftig umstritten gilt, in der Prioritätenliste ganz oben und „vorrangig.“

Sämtliche Vorbereitungen für die S 7 laufen auf Hochtouren, der Bescheid für den Baubeginn wird erwartet.

Asfinag: Baustart ist im Frühjahr

„Noch heuer erfolgen erste bauvorbereitende Maßnahmen für die neue Entlastungsstrecke. Wir planen, im Herbst die Rodungen wieder aufzunehmen. Die Hauptbauarbeiten für den 15 Kilometer langen Westabschnitt von Riegersdorf bis Dobersdorf beginnen im Frühjahr 2014“, berichtet Alexander Walcher, Geschäftsführer des Asfinag Bau Management.

Derzeit bereitet die Asfinag sämtliche Bauausschreibungen vor, die Veröffentlichungen sind unmittelbar nach Vorliegen des Umweltverträglichkeits-Bescheides und nach Abschluss der wasserrechtlichen Verfahren vorgesehen. Wesentliche Ziele der S 7 seien neben einem weiteren Impuls für die Wirtschaftsstandorte Südost-Steiermark und Süd-Burgenland die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Entlastung der Orte entlang der bestehenden Bundesstraßen B 65 und B 319.

Formalfehler hatte Arbeiten gestoppt

„Die Verlagerung des bestehenden hohen Verkehrsaufkommens auf die S 7 wird die Lebensqualität entlang der Ortsdurchfahrten entscheidend erhöhen“, sagt Alexander Walcher. „Die S7 ist für die Infrastruktur, die Verkehrssicherheit und die Mobilität wichtig und bringt zusätzliche Wertschöpfung für die Region bringe und schafft auch wichtige Arbeitsplätze“.

Während für den Abschnitt Ost das UVP-Verfahren noch im Gange ist, war der Baubeginn für den Abschnitt West bereits für das Frühjahr 2013 geplant. Im November 2012 wurde im Namen der Asfinag begonnen, Schlägerungen im Verlauf der geplanten Strecke durchzuführen. Diese Schlägerungsarbeiten wurden aufgrund eines Formalfehlers im November 2012 vorläufig gestoppt.

Laut Asfinag hätte sich dieser Formalfehler aber rasch beheben lassen sollen. Aufgrund eines Verfahrensfehlers bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) musste diese neu aufgerollt werden. Der neue Bescheid wurde bislang noch nicht ausgestellt.