Erstellt am 15. Juni 2016, 11:51

von Carina Ganster

Aus für Plakatständer durch neue Verordnung. Plakatieren ist in Gerersdorf ausschließlich auf den neu aufgestellten Plakatwänden erlaubt. Ansonsten droht eine Anzeige.

Bürgermeister Willi Pammer setzt dem »Plakat-Dschungel« in der Gemeinde Gerersdorf-Sulz ein Ende.  |  NOEN, BVZ

„Die Verschönerungsvereine der Gemeinde gestalten in fleißiger Arbeit gefällige Ortsbilder. Um diese Arbeit durch einen ‚Wald von Plakatständern‘ nicht zerstören zu lassen, hat der Gemeinderat in einer Verordnung ein flächendeckendes Plakatierverbot erlassen“, erklärt Bürgermeister Willi Pammer, dem der „Plakat-Dschungel“ schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge ist.

Auch die immer schwerer werdenden Pflegearbeiten des Straßenbanketts haben die Gemeinde zu diesem Schritt geführt. Seit Anfang Juni ist das Plakatierverbot in den Ortsteilen Rehgraben, Sulz und Gerersdorf in Kraft.

Plakatieren ist künftig nur mehr an den großen Plakatständern, von denen es in jedem Ortsteil einen gibt, erlaubt. „Auf einer Plakatwand haben bis zu sechs Plakate Platz, das sollte reichen“, ist Pammer überzeugt. „Bei Übertretung des Verbotes wird Anzeige erstattet“, betont Pammer.