Erstellt am 14. März 2012, 00:00

Aus Schottergrube soll Wasserwelt entstehen. NACHNUTZUNG /  Neues naturtouristisches Angebot ist in Planung. Derzeit wird geprüft, ob ein UVP-Verfahren notwendig ist.

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VON CARINA GANSTER

RUDERSDORF / „Die Firma Holler, als führender Gesellschafter der ,Wasserwelt Rudersdorf-Königsdorf‘ hat der Gemeinde Rudersdorf einen Vorschlag für die Nachnutzung zukünftiger Ausbeutungsbereiche der Schottergrube vorgelegt“, erklärt Bürgermeister Franz E. Tauss die Idee, ein ortsübergreifendes naturtouristischen Angebot zu schaffen.

Während die Pläne für den Ausbau des Naturbadesees Königsdorf bereits im Gemeinderat beschlossen wurden (die BVZ berichtete), wird es in Rudersdorf noch einige Zeit dauern, bis das geplante „Fischercamp“ im Ortsteil Dobersdorf entstehen wird. Einen genauen Zeitplan gibt es laut Tauss noch nicht. „Bis zu einem möglichen Baubeginn werden mindestens vier Jahre vergehen“, meint der Ortschef, denn erst müsste der Schotter der Firma Holler beim Bau der S7 verwendet werden.

Die Firma Holler baut zwar schon jetzt Schotter in den Erweiterungsbereichen ab, aber: „Die Mengen sind aber eher kleiner, deshalb würde der Bau der S7 den Abbauprozess erheblich beschleunigen“, erklärt Tauss. Derzeit läuft beim zuständigen Bundesministerium ein Genehmigungsverfahren seitens der Firma Holler, ob ein Umweltverträglichkeitsverfahren (UVP) erforderlich ist oder nicht. „Wenn es ein UVP-Verfahren geben wird, sind gewisse Parameter erforderlich“, so Tauss.

Einen Kostenplan für die Projektumsetzung gibt es derzeit noch keinen.

In den zukünftigen Abbaubereichen der Schottergrube Holler soll eine gemeindeübergreifende Wasserwelt entstehen. ZVG