Erstellt am 24. Juli 2013, 00:00

Ausbau wird forciert. Verkehr / Ungarn will Straßen- und Bahnausbau grenzüberschreitend forcieren. Verlängerung der M8 bis nach Heiligenkreuz geplant.

Positiv für die Region. VP-Landtagsabgeordneter Sampt: »Wirtschaft wird durch gute Infrastruktur gestärkt.«  |  NOEN, roli

BEZIRK JENNERSDORF / Erfreut zeigt sich der VP-Landtagsabgeordnete Helmut Sampt über die Ankündigung des Komitates Vas, den Ausbau der Straße und Bahn auch grenzüberschreitend nach Österreich zu forcieren. „Die Ankündigung der Verlängerung der M8 von Körmend bis zur österreichischen Staatsgrenze bei Heiligenkreuz ist ein wichtiger Schritt für die Verkehrsanbindung des Südburgenlandes. Es gilt daher, rasch mit dem Bau der S7 anzufangen“, meint Sampt.

Auch die Elektrifizierung der Bahnlinie Szombathely-Jennersdorf-Graz ist eine wichtige Maßnahme für das Südburgenland. Die ungarische Industrie in Grenznähe und der Wirtschaftspark Heiligenkreuz würden davon profitieren. „Die S7 bedeutet nicht nur eine Entlastung für die Bevölkerung durch die Reduzierung des Durchzugsverkehrs, sie ist vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung in den Bezirken Güssing und Jennersdorf von großer Bedeutung. Eine gut ausgebaute Infrastruktur mit einem funktionierendem Straßen- und Bahnnetz ist die Voraussetzung für die Stärkung der Wirtschaftskraft einer Region und die Schaffung von Arbeitsplätzen“, sagt Sampt.

Um das Maximum an EU-Mittel ausschöpfen zu können, will das Burgenland gemeinsam mit Ungarn die Elektrifizierung der Bahnstrecke Jennersdorf-Szombathely vorantreiben. Ziel sei es, die Verbesserung der internationalen Bahnanbindung des Burgenlands im Personen- und Güterverkehr, die Standortqualität für Betriebe und eine höhere Lebensqualität für die Bevölkerung zu erreichen.