Erstellt am 23. November 2011, 00:00

Baustart beim Aktivpark verzögert sich um ein Jahr. MEGAPROJEKT /  Beginn des Zubaus vom Aktivpark wird laut Betreiber um ein Jahr verschoben. Gutachten sind noch ausständig.

Aktivpark-Betreiber Herbert Haselbacher und Fuchs-Robertin mit Peter Vadasz.  |  NOEN

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VON SARAH BAUMGARTNER

GÜSSING / Eigentlich hätte noch im Herbst 2011 mit dem Zubau beim bestehenden Aktivpark begonnen werden sollen. Nichts ist passiert. Und eigentlich sollte das dafür benötigte Gutachen schon lange fertig sein –  ist es bislang aber noch nicht. Denn erst wenn dieses Gutachten, das Auskünfte über das hochwassergefährdete Gebiet, auf dem der „City & Country Club Güssing“ errichtet wird, gibt, eingelangt ist, kann mit dem Bau des Monsterprojektes mit einem Investitionsvolumen von 128 Millionen gestartet werden. In Auftrag gegeben wurde es nach dem Hochwasser im Jahr 2009.

Laut Bürgermeister Peter Vadasz ist das Projekt ohne dieses besagte Gutachten gar nicht spruchreif. „2010 hätte es schon am Tisch liegen sollen“, bestätigt Aktivpark-Verantwortlicher Sascha Fuchs-Robertin. „Dann wurde es für März 2011 versprochen. Im März hieß es, dass es im Juli kommt.“ Im Juli meinten die Verantwortlichen, es werde im August fertig. Nun ist November. Vadasz: „Die Gutachten sind noch immer nicht da. Ich komme mir vor wie eine Klagemauer, habe aber keinen Einfluss darauf.“ Ein privater Zivilingenieur wurde seitens des Landes beauftragt. Fuchs-Robertin nimmt die Verschiebung gelassen und meint:: „Es gab bereits informelle Gespräche mit Experten über das Gutachten.“ Das Ergebnis: Das Gebiet ist , wenn es nach dem Verantwortlichen geht, hochwassersicher.

Aktivpark-Zubau soll im  Sommer 2012 starten

Damit ist ein großes Problem bei der Umwidmung weggefallen“, so Fuchs-Robertin. Weiters verspricht er: „Der Zubau ist für den nächsten Sommer geplant.“ Das Golfhotel soll dann rund ein Jahr später errichtet werden. Geplant war der Zubau bereits im Sommer heurigen Jahres. Das Gutachten war für diese Maßnahme nicht notwendig, dennoch ist noch kein Handwerker in Sicht. „Wir beschäftigen uns derzeit mit der Umwidmung der Grundstücke, sind aber guter Dinge“, ist Fuchs-Robertin optimistisch. Dass nicht alles rund läuft, zeigt eine geplante Zusammenkunft der Verantwortlichen diese Woche in Eisenstadt.