Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Bei Wahlsieg wird gespart. GEMEINDERATSWAHL / Ewald Schnecker geht als Spitzenkandidat ins Rennen. Wird er Bürgermeister, will er nur mehr einen statt zwei Vizebürgermeister bestellen.

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RUDERSDORF / Die SPÖ Rudersdorf/Dobersdorf wählte am vergangenen Wochenende Landtagsabgeordneten Ewald Schnecker als Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl im Herbst. Schnecker erreichte bei der Wahl zum Ortsparteivorstand und zum Spitzenkandidaten in zwei geheimen Wahlgängen jeweils 100 Prozent an Zustimmung. Als StellvertreterInnen werden Vizebürgermeisterin Lucia Salber, Monika Ulreich aus Dobersdorf und der ehemalige Vizebürgermeister Joe Karner fungieren. Selbstbewusst und zielstrebig nennt Schnecker als erklärtes Ziel „die „Eroberung des Bürgermeistersessels“ und meint, dass es in Rudersdorf Zeit für einen Bürgermeisterwechsel wäre.

Auch eine Verwaltungsreform wurde im Zuge der Mitgliederversammlung diskutiert. Seitens der SPÖ gibt es dazu eine, wie Schnecker meint, „glasklare Ansage“: „Mit einem entsprechenden Ergebnis, das heißt, wenn die SPÖ die bestimmende Kraft wird, wird es keinen zweiten Vizebürgermeister mehr geben. Diese Funktion wird ersatzlos gestrichen. Unser Grundprinzip lautet: Sparen in der Verwaltung – ohne das Angebot und die Leistungen für die Menschen zu verringern“, gibt Schnecker die Agenden vor. Vizebürgermeisterin Lucia Salber, die in die zweite Reihe rückt, meint: „Es war immer so geplant, dass Ewald Schnecker Spitzenkandidat wird und deshalb hat er unser vollstet Vertrauen. Ich persönlich hätte mich als Spitzenkandidatin keiner Bürgermeisterwahl gestellt.“