Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Bericht ohne Ergebnis. SCHUTZWEGE / Datenerhebung wurde abgeschlossen, der Bericht an die Gemeinde übermittelt, jedoch gibt es weiter kein Ergebnis.

VON CARINA GANSTER

JENNERSDORF / Lange wurde darauf gewartet, nun ist der ersehnte Bericht über die neuerliche Zählung der Fußgänger- und Autofahrerfrequenz des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in der Gemeinde eingelangt. Sehr überraschend ist jedoch, dass im von der Gemeinde Jennersdorf in Auftrag gegebenen Bericht kein Ergebnis angeführt ist.

„Unsere Aufgabe ist es nun, den Bericht an die Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft zu übermitteln. Der zuständige Sachbearbeiter der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf wird die Ergebnisse auswerten und ein Gutachten erstellen. Wir hoffen nun auf eine rasche Klärung, damit wir endlich wissen, was mit den Schutzwegen nun geschehen wird“, erklärt Bürgermeister Willi Thomas.

Bezirkshauptmannschaft  muss Gutachten erstellen

Auch auf der Bezirkshauptmannschaft ist man um eine rasche Klärung bemüht. „Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat nur einen Befund übermittelt, wir sind das ausführende Organ und müssen vom Bürgermeister beauftragt werden, ein dementsprechendes Gutachten zu erstellen. Im Zuge des Verfahrens wird in unserem Gutachten der verkehrstechnische Sachverhalt dargestellt“, meint Bezirkshauptmann Hubert Janics.

Das Land Burgenland befindet sich weiterhin in der Defensive und weißt jegliche Verantwortung zurück. „Der Bürgermeister ist am Zug. Die zuständige Behörde ist für die Zählergebnisse zuständig, dann werden wir sehen, ob es in Jennersdorf wieder Zebrastreifen geben wird oder nicht“, sagt Johann Godowitsch.