Erstellt am 24. September 2014, 08:03

von Carina Ganster

Anrainer gegen Hofer. Wasserrechtsverhandlung hat nach zahlreichen Einsprüchen stattgefunden. Eröffnung verzögert sich trotzdem.

 |  NOEN, Hinterndorfer

Weil der Baubeginn der neuen Hofer-Filiale im Frühjahr aufgrund des fehlenden Wasserrechtsbescheides nicht realisiert werden konnte, gab die Unternehmensführung im Sommer bekannt, im Herbst den Bau zu starten. Am Montag fand nun endlich die lang erwartete Wasserrechtsverhandlung statt, die aufgrund von zahlreichen Anrainerprotesten relativ laut über die Bühne gegangen ist.

Beeinträchtigung durch Hofer-Markt befürchtet

Konkret geht es darum, dass ein Anrainer unter anderem befürchtet, dass durch den Bau der Hofer-Filiale höher gelegene Nachbargrundstücke überflutet werden könnten. Zudem sei das Lichtkonzept nicht gut abgestimmt. Bei der baurechtlichen Feststellung wurden diese Befürchtungen ausgeräumt.

„Die Abschlussstudie besagt, dass es zu keiner Beeinträchtigung der höher gelegenen Grundstücke kommen wird, wenn der Hofer-Markt so umgesetzt wird, wie es derzeit vorgesehen ist“, erklärt Bürgermeister Willi Thomas.

Baurechtsverhandlung weiter verzögert

Auch wenn die erste Verhandlung positiv für den Diskonter ausgegangen ist, stehen noch nicht alle Zeichen auf Grün. Hinter vorgehaltener Hand – seitens der Firma Hofer war niemand zu einer Stellungnahme bereit – heißt es, dass der Anrainer weitere Einsprüche plant.

Dadurch würde sich die Baurechtsverhandlung neuerdings verzögern. Hofer drohte der Gemeinde bereits mit dem Stop des Projekts, sollten sich die Proteste gegen den Neubau nicht rasch regeln lassen.