Erstellt am 27. Januar 2016, 10:44

von Michael Pekovics

Betrug 2016: Aufpassen!. Nach neuen Gesetzen zum Jahreswechsel häufen sich Betrugsversuche. Wirtschaftskammer und Finanzministerium raten zu Vorsicht: „Kassazettel-Kontrollore“ sind unterwegs.

Kassazettel müssen nicht mitgenommenwerden. Wirtschaftskammer und Finanzministerium warnen vor falschen Kontrolloren. Foto: bilderbox.com  |  NOEN, www.BilderBox.com

Das neue Jahr bringt neue Betrugsmaschen mit sich. Kriminelle machen sich neue oder veränderte Gesetze zum Jahreswechsel zunutze und nützen die Unsicherheit der potenziellen Opfer aus.

So warnen etwa Wirtschaftskammer und Finanzministerium von Trickbetrügern, die Konsumenten vor Einkaufszentren und Geschäften abpassen, sich die Rechnung zeigen lassen und dann „Strafen“ von 100 Euro oder mehr verlangen, wenn die Rechnung nicht mitgeführt wird.

Die Täter geben sich mit täuschend echt aussehenden Ausweisen und teils sogar in einer Art Uniform als Beamte der Finanzverwaltung aus. Die Wirtschaftskammer betont, dass die sogenannte „Behaltepflicht“ für Belege, die seit 1. Jänner bei jedem Kauf ausgehändigt werden müssen, keine Strafen vorsieht.

Eine weitere Meldung über Trickbetrüger machte in der Vorwoche in den sozialen Medien die Runde: Betrüger seien unterwegs, um Rauchmelder zu kontrollieren. Warnungen davor wurden auch von Usern aus der Region geteilt.

Nach Recherchen stellte sich allerdings heraus, dass diese Betrüger eher in Deutschland unterwegs sind. Bei den Warnungen könnte es sich aber auch um einen Internet-Kettenbrief handeln.


Betrugsversuch - was tun?

Wenn Sie Opfer eines Betrugsversuches werden, dann sollten Sie sofort eine Polizeidienststelle aufsuchen oder den Notruf verständigen.

Außerdem rät die Polizei, in jedem Fall den Ausweis von Personen zu verlangen, die behaupten, einem Unternehmen oder einer Organisation anzugehören: „Im Zweifelsfall einfach weitergehen.“


Mehr zum Thema: