Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Bevölkerung wurde informiert. INFORMATIONEN / In Eberau und Moschendorf waren Bürger geladen, um über die Zukunft des Roten Busses und die Schließung der Polizei Eberau zu diskutieren.

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EBERAU / Die SPÖ-Ortsorganisationen Eberau und Bildein sowie Moschendorf und Strem luden zur Informationsveranstaltung zu den Themen „Roter Bus - wie geht es weiter?“ und „Schließung GPI Eberau“.

Nach dem Aus des Roten Busses soll laut SPÖ für die Gemeinden im Unteren Pinkatal ein annehmbares Nachfolgeprojekt gefunden werden, das für die Gemeinden finanziell akzeptabel und für die Bürger attraktiv genug ist. Seit November 2010 sorgen Diskussionen rund um die Einstellung des Roten Busses für ein erhebliches politisches Hickhack. „Mir ist wichtig, dass endlich in der Sache was weiter geht“, so Landesrätin Verena Dunst.

Zu den Veranstaltungen wurden Roman Michalek von der Mobilitätszentrale Eisenstadt und der Bürgermeister von Kleinmürbisch Martin Frühwirth, geladen. Michalek ging auch darauf ein, welche Bedürfnisse vor allem ältere Menschen im ländlichen Bereich haben. Auch Praxisbeispiele wie der „Gmoabus“ von Purbach und ein Bürgerbus (Projekt mit Freiwilligen) wurden vorgestellt. Bürgermeister Frühwirth stellte den Dorfbus vor, den er mit den Bürgermeistern aus Tschanigraben, Inzenhof und Großmürbisch ins Leben gerufen hat. Dieses Projekt wird von einem Verein getragen und wird auch aus Mitteln der Dorferneuerung gefördert. Die anwesenden Bürger fanden vor allem am Dorfbus Gefallen. Dunst verwies in diesem Rahmen aber darauf, dass der Rote Bus noch nicht gestorben ist, da es in den nächsten Tagen noch Gespräche geben wird, wie es mit der Abrechnung beziehungsweise mit dem Bus weitergehen wird. Am Mittwoch, dem 25. Mai (nach Redaktionsschluss), kommen Regierungsmitglieder zu einer Gesprächsrunde auf politischer Ebene zusammen, um das Projekt zu besprechen.

Auch die „Schließung“ der GPI Eberau (die BVZ berichtete) war zentrales Thema. „Die Unsicherheit der Bevölkerung in dieser Sache ist enorm. Der Bezirk Güssing hat demnach in Kürze nur mehr 64 Planstellen. Das würde den bisherigen Tiefstand von 68 im Jahr 1990 noch unterschreiten“, kritisierte Dunst.

Herbert Deutsch, Josef Recker, Roman Michalek, Verena Dunst und Martin Frühwirth informierten die Bürger.

ZVG